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Weiterer Ex-SPD-Chef tritt der WASG bei

Enttäuschung in der SPD

Mit dem ehemaligen baden-württembergischen Landeschef, Ulrich Maurer, ist ein weiteres prominentes SPD-Mitglied der Linkspartei WASG beigetreten. Oskar Lafontaine freut sich: "Der Entschluss in die WASG einzutreten ist ein Gewinn. Ein wirklicher Politikwechsel ist nur mit der WASG und der neuen Linkspartei möglich." Das sieht die SPD naturgemäß anders.

So bezeichnete der SPD-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag, Wolfgang Drexler, Maurers Austritt in einer Pressemitteilung als "im höchsten Maße bedauerlich und zugleich enttäuschend". Wolfgang Drexler weiter: "Das Austrittsschreiben Maurers ist geprägt von einem unerträglich selbstgerechten Tonfall, der in weiten Teilen unter die Gürtellinie geht. Da rechnet einer ab, in dem sich viel Bitterkeit angestaut hat."

Maurer hatte in einem offenen Brief Ende Mai die SPD zur Umkehr aufgerufen: "Wenn die SPD überleben will, muss sie umkehren und der Beginn von Umkehr ist die ehrliche Bilanz und die Abwahl derer, die eine ganze Partei dem Denken des Neoliberalismus und der uniformierten Meinung des größten Teils der Medienindustrie unterworfen haben, weil man ja wie Gerhard Schröder so treffend bemerkte, zum Regieren nur Bild und die Glotze braucht."

So wird die SPD versuchen, ohne Ulrich Maurer zu überleben.

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