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Ärztegewerkschaft droht mit Fortsetzung der Streiks

"Taktik"

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund droht bei einem Scheitern der Tarifverhandlungen am Dienstag mit einer Fortsetzung der Streiks an Universitätskliniken und Landeskrankenhäusern. Wenn es nicht zu einer Einigung komme, werde weiter gestreikt, kündigte Hauptgeschäftsführer Armin Ehl am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin" an. Dazu gebe es keine Alternative, da die Arbeitsbedingungen der Ärzte so schlecht seien.

Mittlerweile sei man schon mehrfach auf der Zielgeraden gewesen, fügte Ehl hinzu. Es sei aber Taktik der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) gewesen, dann doch wieder Gesprächs- und Verhandlungsbedarf zu signalisieren. Das gehe so nicht weiter, kritisierte er.

Gefordert würden weiterhin 30 Prozent höhere Gehälter, sagte der Gewerkschaftler. Der Marburger Bund wisse aber auch, dass man in Verhandlungen kompromissbereit sein müsse. Verhandelt werde ein ganzes Paket, es gehe nicht nur ums Geld, fügte er hinzu. Auch die Arbeitszeit müsse in dem Tarifvertrag ordentlich geregelt sein, wobei auch Überstunden bezahlt werden müssten.

Die Verhandlungen werden am Dienstag in Köln fortgesetzt. Die TdL und der Marburger Bund hatten sich am Wochenende nach 26-stündigen Verhandlungen in München nicht auf einen Tarifvertrag einigen können. Am Montag hatte der Marburger Bund die Streiks daraufhin abermals ausgeweitet.

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