Selbstmordattentäter

Fünf Soldaten bei Anschlag in Kundus verletzt

Bei einem Anschlag in Nordafghanistan sind am Mittwoch (29. April) fünf Bundeswehrsoldaten leicht verletzt worden. Das teilte das Einsatzführungskommando in Potsdam mit. Offiziellen deutschen Angaben zufolge hatte sich am Vormittag ein Selbstmordattentäter 15 Kilometer südlich von Kundus einer deutschen Patrouille genähert und sein Fahrzeug in die Luft gesprengt. Nach derzeitigem Sachstand gibt es keine schweren Verletzungen bei den Soldaten, die mit einem Bundeswehr-Fahrzeug vom Typ "Dingo" unterwegs waren.

Der Anschlag fand parallel zu einem Besuch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) statt, der am Morgen zu einer zweitägigen Reise in Kabul eingetroffen war.

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