Die Zeit läuft, wollen wir mehr soziale Gerechtigkeit, sollten wir gemeinsam Gas geben!
Terror der NSU
Vereinigung der verfolgten des Naziregimes
„Wenn wir heute an die Reichspogromnacht erinnern, dann vergessen wir auch nicht, dass vor genau einem Jahr der neofaschistische Terror in Form der NSU öffentlich geworden ist, ein Terror, der hier in Kassel mit Halit Yozgat im Jahre 2006 eines seiner 10 Todesopfer gefunden hat,“ betonte Dr. Ulrich Schneider bei der Auftaktkundgebung. Niemand wolle das staatlich organisierte Verbrechen vor 74 Jahren und die darauf folgende Massenvernichtung mit dem neofaschistischen Terror heute gleichsetzen, aber der Terror der NSU und die anderen über 180 Opfer der rassistischen Politik in unserem Lande seit 1990 zeigten, dass Rassismus und Antisemitismus keine historischen Phänomene sind, sondern eine gegenwärtige Bedrohungen unserer demokratischen Gesellschaft und der hier lebenden Menschen, die als Fremde angesehen werden, bedeuten.
Zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung gehöre es, dass man sich mit den Wurzeln und Traditionen des Antisemitismus auch in dieser Stadt auseinandersetze. Aus diesem Grund führe man alljährlich einen solche Gedenkgang auf den Spuren von Ausgrenzung, Verfolgung und Deportation durch, dieses Jahr mit Blick auf die 1100 Jahr-Feier. Denn auch dieses Thema gehöre in das Stadtjubiläum, betonte Dr. Schneider.
Dr. Schneider - für die Kreisvereinigung der VVN-BdA
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Am 07. Nov. 2012 unter:
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