Ägyptisches Museum stellt sudanesisches Grabungsprojekt Naga vor

Antike

Seit 1995 arbeitet ein Forscherteam des Ägyptischen Museums Berlin an der Freilegung des antiken Stadt Naga in der Wüste des Nordsudan. Über den neuesten Stand des Projektes informiert nun die Ausstellung "Zwischen Ägypten und Afrika - Grabungen des Ägyptischen Museums Berlin im Sudan", die bis zum 19. August in dem Berliner Museum zu sehen ist, wie die Staatlichen Museen zu Berlin am Montag mitteilten.

In Naga fanden die Wissenschaftler unter anderem Steinskulpturen aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., die zu den ältesten Zeugnissen einer genuin afrikanischen Kunsttradition zählen. Die Ausstellung zeigt neben ausführlichem Dokumentationsmaterial auch zwei bedeutende Originalfunde aus Naga. Sie sind Leihgaben des Nationalmuseums Khartum und werden in Berlin restauriert.

Am Samstag findet im Ägyptischen Museum außerdem der jährliche Naga-Tag mit ausführlichen Berichten über das Grabungsprojekt statt.