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US-Konzerne beeinflussen Behörden in Indien

Regionale Produkte verdrängt

Monsanto und andere US-amerikanische Konzerne sollen massiv indische Regierungskreise und wissenschaftliche Fachbehörden des Landes beeinflusst haben, um ihre Produkte auf den indischen Markt zu bringen. Dies behauptet der Wissenschaftler Dr. Pushpa Bhargava in einem Artikel vom 23. August in der indischen Zeitung "Economic and Political Weekly" nach Berichten des Deutscher Naturschutzrings (DNR). Bhargava sei einer der führenden Wissenschaftler in der indischen Biotechbranche und werde deshalb als glaubwürdig angesehen.

Bhargava beschreibe in dem Artikel, wie Indien transnationalen Biotech-Unternehmen, unter anderem Monsanto, ohne Risikountersuchungen und ohne jegliche Auflagen ganze Märkte, zum Beispiel für Saatgut, überlasse. Durch die vom Saat geförderte Vermarktung von Gentech-Saatgut würden lokale oder regionale Alternativen verdrängt und die Farmer in teure Abhängigkeiten gezwungen, so der Wissenschaftler.

Bhargava sei in seinem Beitrag zwar eher auf die H Indien ie in der biotechnischen Forschung in Indien orientiert und schenke den Risiken der Gentechnik nur wenig Beachtung. Der Artikel zeige jedoch ausführlich die Einflussnahme von transnationalen Unternehmen auf wissenschaftliche Organisationen in Schwellenländern.

Bhargava gründete das Centre for Cellul Indien Molecular Biology in Hyderabad und wurde unter anderem mit der Legion d'Honneur, Indiens Wissenschaftspreis, ausgezeichnet.

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