Protest
Attac startet Kampagne gegen Gesundheitsreform
Kolb unterstrich, die deutsche Attac-Gruppe beschäftige sich schon lange mit den Folgen der Privatisierung im Sozialwesen. So habe die Organisation bereits im vergangenen Jahr gegen die Riester-Rente protestiert. Für das Frühjahr 2002 ist eine Kampagne gegen eine weitere "Privatisierung im Gesundheitswesen" geplant, wie Kolb ankündigte. Attac befürchtet eine Aufsplittung in Grund- und Wahlleistungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung und somit eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Attac fordert ferner, dass auch Selbstständige und Beamte verpflichtet werden, in das Solidarsystem GKV einzuzahlen. Mit Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden spricht Attac zurzeit über eine mögliche Zusammenarbeit bei ihrer Kampagne.
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Am 20. Dez. 2001 unter:
politikStichworte:
« Solidarpakt II ist abgesegnet
Kartellamt gibt Tankstellen-Fusionen unter Auflagen frei »
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