Fotografie als Mittel für Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen erhalten Fotografie-Preis

Die internationale Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen/Reporters sans frontières erhält den Dr.-Erich-Salomon-Preis, eine der höchsten Auszeichnungen der Deutschen Gesellschaft für Photographie. "Damit ehren wir eine Organisation, die sich seit vielen Jahren unermüdlich für die Meinungs- und Pressefreiheit weltweit engagiert. In den jährlich erscheinenden Bildbänden setzt sie in vorbildlicher Weise die Fotografie als Mittel ein, um Öffentlichkeit für dieses grundlegende Recht zu schaffen", begründet Hansjoachim Nierentz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photographie, die Preisvergabe. Dabei wird Reporter ohne Grenzen von zahlreichen renommierten Fotografinnen und Fotografen unterstützt. Zu den bisherigen Preisträgern gehörten unter anderem der "Stern", "National Geographic Magazin", Sebastiao Salgado und Herlinde Koelbl.

Die internationale Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen/Reporters sans frontières erhält den Dr.-Erich-Salomon-Preis, eine der höchsten Auszeichnungen der Deutschen Gesellschaft für Photographie. "Damit ehren wir eine Organisation, die sich seit vielen Jahren unermüdlich für die Meinungs- und Pressefreiheit weltweit engagiert. In den jährlich erscheinenden Bildbänden setzt sie in vorbildlicher Weise die Fotografie als Mittel ein, um Öffentlichkeit für dieses grundlegende Recht zu schaffen", begründet Hansjoachim Nierentz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photographie, die Preisvergabe. Dabei wird Reporter ohne Grenzen von zahlreichen renommierten Fotografinnen und Fotografen unterstützt. Zu den bisherigen Preisträgern gehörten unter anderem der "Stern", "National Geographic Magazin", Sebastiao Salgado und Herlinde Koelbl.

Reporter ohne Grenzen setzt sich weltweit für bedrohte und inhaftierte Journalistinnen und Journalisten ein, hilft unabhängigen Medien bei Zensur und Verbot und informiert die Öffentlichkeit über Verletzungen der Pressefreiheit. Neun nationale Sektionen sind weltweit mit den wichtigsten Medien vernetzt. Sind Journalisten bedroht, leistet die Organisation unbürokratische Hilfe, um sie aus der Schusslinie zu holen.

Die Arbeit von Reporter ohne Grenzen ist notwendig: In den letzten zehn Jahren wurden mindestens 650 Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Veröffentlichungen oder in Ausübung ihres Berufes getötet. Ständig sind auf der Welt mehr als 100 Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Arbeit im Gefängnis. Nach wie vor missachten über die Hälfte aller 190 Staaten mit Sitz bei der UNO Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der Meinungs- und Pressefreiheit garantiert.

Der Dr.-Erich-Salomon-Preis wird seit 1971 vergeben. Er steht für die vorbildliche Anwendung der Fotografie in der Publizistik und dient zugleich dem Andenken an den großen Fotografen der Weimarer Republik, Dr.-Erich-Salomon, der den modernen Bildjournalismus entscheidend prägte. Er wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Der Preis ist nicht dotiert und besteht aus einer Kamera als Symbol.

Die Preisverleihung findet am 29. September in Köln im Rahmen der photokina 2002 in Köln statt. Robert Ménard, Generalsekretär von Reporters sans frontières, und Vertreter der deutschen Sektion nehmen den Preis entgegen. Mit der Ausstellung "ÜberLeben im Alltag" präsentiert Reporter ohne Grenzen außerdem den aktuellen Bildband 2002 der Serie "100 Fotos für die Pressefreiheit".

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!