Neuer Skandal
Verseuchtes Futter als Düngemittel verkauft
Den Angaben zufolge durchsuchten Beamte bereits am Donnerstag in Hamburg das Futtermittelwerk, ein Büro einer Maklerfirma sowie die Wohnungen von fünf Beschuldigten im Alter zwischen 35 und 72 Jahren. Außerdem nahmen sie ein Getreidetrocknungswerk im niedersächsischen Südergellersen unter die Lupe. Betroffen sei auch eine Firma in Rheinland-Pfalz, teilte die Polizei weiter mit.
Nach Polizeiangaben besteht der Verdacht, dass Verantwortliche der Futtermittelfirma die kontaminierten Pellets entgegen der Anordnung der Umweltbehörde nicht schadlos in einer zugelassenen Anlage entsorgten. Statt dessen soll das Futter von der Maklerfirma zur Trocknung nach Südergellersen geschafft worden sein, um es dann illegal als Düngemittel weiter zu verkaufen.
Ermittlungen zufolge besaßen weder die Maklerfirma noch das Trocknungswerk entsprechende Genehmigungen zum Makeln, Annehmen und Behandeln von Sonderabfällen. Nachdem die Futtermittelwirtschaft es ablehnte, die Abfälle aufzukaufen, setzte die Hamburger Firma die Sonderabfälle an einen Düngemittelbetrieb im rheinland-pfälzischen Gimbsheim ab. Die Durchsuchung ergab anhand von Rechnungen, dass insgesamt 105 Tonnen Abfall nicht entsorgt wurden. Getrocknet ergab dies immer noch eine Menge von 50 Tonnen.
Nach Angaben des Geschäftsführers der Gimbsheimer Firma wurden die Abfälle mittlerweile mit anderen Rohstoffen zu Düngemitteln verarbeitet und verkauft. Ermittlungen haben inzwischen auch Umweltfahnder der Polizeiinspektion Worms eingeleitet.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 05. Jul. 2002 unter:
nachrichtenStichworte:
« Ministererlaubnis für Übernahme von Ruhrgas durch E.ON erteilt
Ohne Präventions-Programme 45 Millionen HIV-Infizierte bis 2010 »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
