Krieg im Irak
Friedensorganisationen fordern UN-Resolution gegen Angriffskrieg
Für den Bund für Soziale Verteidigung erklärt Kathrin Vogler, die UNO habe durch ihre Ablehnung der US-Kriegspläne keineswegs an Bedeutung verloren. Im Gegenteil, habe sie sich noch nie in ihrer Geschichte so überzeugend und nachvollziehbar für eine friedliche Lösung eines hoch eskalierten Konflikts eingesetzt. Die Verantwortung für die wohl schwerste Völkerrechtsverletzung nach dem Ende des Kalten Krieges trügen nun ausschließlich die Regierungen, die den Krieg gegen den Irak rechtfertigten und vorbereiteten. "Die Chance einer zivilen Lösung wurde von den Regierungen Bush und Blair vorsätzlich vertan. Der Krieg gegen ein weitgehend entwaffnetes Land ist um nichts besser als ein heimtückischer bewaffneter Raubüberfall."
Dr. Angelika Schneider, Vorstandsmitglied beim deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, wies die Argumentation zurück, dieser Krieg solle Frieden und Demokratie schaffen: "Die US-Regierung missachtet und zerstört mit ihrem Alleingang jeden Sinn der in Jahrzehnten aufgebauten internationalen Rechtsnormen und Institutionen."
Die Organisationen fordern die Bundesregierung auf, entsprechende Vorlagen noch vor Ablauf des Ultimatums einzubringen. Darüber hinaus sei es nun geboten, diesem rechtswidrigen Krieg jegliche deutsche Unterstützung zu entziehen, d.h. alle Bundeswehreinheiten aus der Region zurück zu rufen und den britischen und amerikanischen Streitkräften Überflugs- und Nutzungsrechte zu verweigern. Die Friedensorganisationen schließen sich ausdrücklich den Forderungen der Kampagne "resist" und rufen die Bevölkerung auf, sich in großer Zahl an gewaltfreien Aktionen zivilen Ungehorsams zu beteiligen.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 19. Mär. 2003 unter:
welt-onlineStichworte:
« Wenn schon Shrimps dann aus Öko-Aquakultur
Greenpeace protestiert gegen Patent auf Rattenmilch in Babynahrung »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
- Arbeitsrecht: EuGH Urteil enttäuscht
- Finca Mallorca und andere Schnäppchen
- Windenergie wieder auf gutem Weg
