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Nur Öko-Ananassäfte sind "gut"

13 von 15 "mangelhaft"

Säfte schmecken oft nicht so wie ihr Name eigentlich verspricht. Das fanden die Tester der Stiftung Warentest bei einer Untersuchung von 15 Ananassäften heraus. 13 Produkte bekamen das Qualitätsurteil "mangelhaft", nur zwei Bio-Direktsäfte waren "gut", wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte.

Der Grund für die überwiegend schlechte Beurteilung: Bei 13 Säften stimmte das Aromaspektrum nicht. Laut Fruchtsaftverordnung muss der Saft in Farbe, Aroma und Geschmack charakteristisch für die Frucht sein, aus der er stammt. Das war bei den schlecht beurteilten Produkten nicht der Fall.

Bei den Ananassäften von Bauer und Niehoffs Vaihinger wurden den Angaben zufolge sogar für Fruchtsaft verbotene synthetische Aromastoffe nachgewiesen. Ein "Mangelhaft" bekamen auch die meisten anderen Säfte, die aus Konzentrat rückverdünnt wurden, weil bei ihnen das Ananasaroma nicht wieder hergestellt war.

Auch zwei Direktsäfte von Aldi Nord und Aldi Süd erhielten die schlechte Note, weil ihr Aromaspektrum für Ananasdirektsaft untypisch war und die Aromastoffe auf verdorbene Früchte hinwiesen. Eine Gesundheitsgefahr durch Keime oder Schadstoffe gehe von den Produkten allerdings nicht aus, betonen die Tester.

Nur die beiden Bio-Direktsäfte von Voelkel und Beutelsbacher überzeugten durch ein rundum typisches Ananassaftaroma. Sie rochen und schmeckten auch deutlich nach reifer Ananas.

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