Linksbündnis-Landesverband gegründet

"Wahlalternative" jetzt auch in Rheinland-Pfalz

Rund zwei Wochen nach der Gründung auf Bundesebene hat das Linksbündnis "Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit" in Rheinland-Pfalz einen Landesverband gegründet. Wie Landeskoordinator Alexander Ulrich am Dienstag mitteilte, trafen sich am Montagabend in Mainz 22 regionale Vertreter der Vereinigung zu einer Gründungsversammlung. Ziel sei es, bis zum Herbst ein politisches Programm zu erarbeiten, das Anfang Oktober auf einer Landesmitgliederversammlung beschlossen werden solle. Bis dahin werde der Landesverband kommissarisch von einem siebenköpfigen Vorstand geleitet, hieß es.

Ulrich zufolge waren in den vergangenen Wochen rund 15 Regionalgruppen der "Wahlalternative" im Land gegründet worden. In einigen Regionen wie Koblenz gebe es mittlerweile auch schon Kreisgliederungen. Der Koordinator betonte, dass in dem Bündnis nicht nur Gewerkschafter und enttäuschte SPD-Anhänger, sondern eine "breite Klientel" bis hin zum Handwerksmeister und Unternehmer vertreten sei.

Die "Wahlalternative" hatte sich als Verein auf Bundesebene Anfang Juli gebildet. Im Herbst wollen die Mitglieder auf einer Bundesdelegiertenkonferenz darüber abstimmen, ob eine Partei gegründet werden soll.

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