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Sachsen prüft alle Strabag-Straßenbauten auf Unregelmäßigkeiten

Korruptionsskandal

Der Korruptionsskandal um den Baukonzern Strabag weitet sich aus. Nach den Ermittlungen wegen Aufträgen für die Autobahn 72 prüft Sachsen jetzt alle Straßenbaumaßnahmen, an denen die Strabag seit 2002 beteiligt war. Dazu hat das sächsische Wirtschaftsministerium eine Prüfgruppe eingesetzt, wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet. Eine entsprechende Anordnung wurde von Staatssekretär Christoph Habermann erlassen. Untersucht werden alle Baumaßnahmen, an denen die Strabag allein oder als Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft Auftragnehmer war.

An Großprojekten könnte das unter anderem die A 38 und die A 17 betreffen. Ob beim Bau des Leipziger City-Tunnels alles rechtmäßig zuging, wird derzeit bereits durch den Bundesrechnungshof begutachtet.

Nach Chemnitz und Dresden wird nun auch die Stadt Leipzig sämtliche Baumaßnahmen der vergangenen drei Jahre, an denen die Strabag beteiligt war, auf Unregelmäßigkeiten prüfen. Dabei geht es insbesondere um Arbeiten beim Olympia-Sofortprogramm. "Momentan gibt es zwar keine Verdachtsmomente", behauptete Leipzigs Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD), "wir müssen aber sicherstellen, dass da alles mit rechten Dingen zugegangen ist."

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