headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Verstoß gegen Datenschutz: Google stimmt Rekordstrafe zu

Internetriese muss 22,5 Millionen US-Dollar zahlen

Bereits im Februar war bekannt geworden, dass der Internetkonzern Google gegen den Datenschutz verstoßen hat und es ihm durch eine Hintertür gelungen war, die Daten von Safari-Nutzern auszukundschaften. Nun muss Google für diesen Verstoß eine Strafe in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar zahlen. Der Suchmaschinenriese akzeptierte diese Summe zwar, doch behauptet er noch immer, dass es sich lediglich um ein Versehen handle.

Google sieht Fehlverhalten nicht ein!

Die Nachrichtenagentur AP teilte nun mit, dass Google für den Verstoß gegen den Datenschutz eine Strafe in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 18,3 Millionen Euro) bezahlen muss. Google habe diese Rekordsumme in voller Höhe akzeptiert. Nun muss nur noch die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission dieser Einigung zustimmen. Kennt die FTC diesen Vergleich an, so wäre dies die höchste Strafe, die bisher von der Behörde verhängt wurde.

Obwohl der Internetkonzern der Rekordstrafe zustimmte, wollte er dennoch kein Fehlverhalten einräumen. Google betonte zudem, dass die höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards zum Einsatz kommen und dass über den Browser Safari keine persönlichen Daten der Nutzer gesammelt wurden.

Internetkonzern umging Datenschutz auf Google Play

Im Februar dieses Jahres hatte das Wall Street Journal erstmals darüber berichtet, dass Google den Safari-Datenschutz umgangen hätte. Mit Hilfe eines Tricks sei es dem Unternehmen gelungen, so genannte Tracking-Cookies in das System einzuschmuggeln, die es ermöglichten die persönlichen Daten der Nutzer auszulesen, auch wenn dies durch die Einstellungen im Browser untersagt worden sei. Nachdem Google mit diesen Vorwürfen konfrontiert wurde, habe der Konzern dies unterlassen. Dennoch spricht der Suchmaschinenriese auch nach dem Urteil von einem Versehen. So habe der US-Konzern Apple im Jahr 2010 einige Einstellungen an seinem Browser Safari verändert. Diese Änderungen wären den Google-Ingenieuren allerdings nicht bekannt gewesen, weshalb die Nutzerdaten unbeabsichtigt weitergegeben wurden.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!