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unabhängige Autoren mit eigener Meinung

verbraucherschutz

Werbeversprechen kritisch zu hinterfragen, bleibt unerlässlich

Ernährung wird zur Glücksspiel | Beworbener Fischanteil im Surimi nicht gekennzeichnet

Die Firma IFM Europe GmbH aus Wiesbaden vertreibt unter anderem das Produkt „Fish & Dip“. Sie darf für dieses Produkt nicht mit der Zutat „Alaska Seelachs“ werben, ohne diese zusätzlich prozentual in der Zutatenliste zu kennzeichnen, so das Urteil der Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main vom 11.10.2012 (6 U 172/11 n.rk.). Es handelt sich dabei um Surimisticks und eine Cocktail-Sauce. Auf der Verpackungsvorderseite des Produktes wird der Produktname durch die Auslobung „mit Alaska-Seelachs“ ergänzt. Der Blick auf die Zutatenliste verrät jedoch nicht, wie viel Alaska-Seelachs im Produkt enthalten ist. Zusätzlich wirbt der Anbieter mit dem Hinweis „Surimi-Sticks OHNE Konservierungsstoffe“. In der Zutatenliste der Cocktailsauce jedoch taucht der Konservierungsstoff E 202 auf.

Verbraucherzentrale SH, PM Nr. 7:

Smoothies: Verbraucherzentrale mahnt erfolgreich irreführende Kennzeichnung ab

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat im Rahmen eines Marktchecks jüngst festgestellt, dass die kleinen Obstmahlzeiten aus der Flasche – genannt Smoothies – oftmals nicht überwiegend aus den abgebildeten Früchten, sondern häufig aus Apfelsaft bestehen. Die wahre Beschaffenheit von Smoothies lässt sich daher erst durch einen genauen Blick in die Zutatenliste erkennen. Trotz verschiedener Gerichtsurteile, die eine irreführende Deklaration beanstandet haben, prangen auf den kleinen Fläschchen in vielen Fällen weiterhin Bilder und Namen, die nicht der tatsächlichen Produktzusammensetzung entsprechen.

Aktuelle E-Mail zielt auf Überweisungsbetrug ab

„Jobangebot“ mit betrügerischem Hintergrund

In diesen Tagen erhalten viele Verbraucher eine ominöse E-Mail eines unbekannten Absenders. „Wer auf das „Jobangebot“ eingeht, macht sich strafbar“, warnt Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. Die Verbraucherzentrale Sachsen hat das Landeskriminalamt Sachsen informiert.

RATGEBER 12.02.2013

Mietminderung bei Wohnungsmängeln

Streikende Heizung, Schimmel im Schlafzimmer oder Dauerdreck im Treppenhaus: Ärger rund um die Wohnung gehört für viele Mieter zum Alltag. Schafft der Vermieter keine Abhilfe, wenn die eigenen vier Wände nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar sind, kann als Ausgleich die Miete gekürzt werden. Was Mieter beachten sollten, wenn sie einen Teil der Miete einbehalten wollen, das erklärt der Ratgeber „Mietminderung bei Wohnungsmängeln“ der Verbraucherzentrale NRW. Das Handbuch informiert, wie beim Vermieter Probleme mit der Wohnung reklamiert werden können und welche Rechte gelten, wenn es bei den Mängeln bleibt. Urteile zu typischen Mängeln rund um Wohnung, Gemeinschaftsanlagen und Umfeld spiegeln die aktuelle Rechtsprechung und sind dabei behilflich, die Höhe einer möglichen Mietminderung einzuschätzen. Zudem erfahren Mieter, wann sie Schadensersatz fordern oder die Wohnung fristlos kündigen können.

Infobrief 05/13

Frankreich: Grenzüberschreitende Energiekooperation

Frankreich  Energiekooperation - das könnte gefährlich werdenUmweltminister Altmaier hat gestern zusammen mit seiner französischen Amtskollegin Delphine Batho eine verstärkte Kooperation beim Ausbau Erneuerbarer Energien vereinbart. Unter anderem soll auch ein Erneuerbare-Energien-Büro entstehen, das die Kooperation zwischen den beiden Ländern vereinfachen und fördern soll. Im Gegensatz zu Deutschland, strebt Frankreich keinen vollständigen Atomausstieg an, jedoch ist eine Reduktion des nuklearen Anteils am Strommix von 75 Prozent auf 50 Prozent bis 2025 geplant. Die Lücke sollen dann Erneuerbare Energien schließen. Dies ist jedoch weit unter den Möglichkeiten Frankreichs, da die Produktionskosten für Erneuerbaren Energien in den letzten Jahren deutlich gesunken sind und Deutschland im gleichen Zeitraum mit viel höheren Kosten genau den gleichen Ausbau hinbekommen hat. Der Atomausstieg unserer Nachbarn könnte also wesentlich ambitionierter sein.

Morgige Entscheidung zur Konzessionsrichtlinie im EU-Parlament:

Trinkwasser: Kommunale Freiheit bei der Trinkwasserversorgung erhalten

Vor der morgigen Entscheidung im Europäischen Parlament zur EU-Konzessions-Richtlinie appelliert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) an die Abgeordneten des Europäische Parlaments, alles dafür zu tun, die jetzige kommunale Struktur der Wasserversorgung weiter zu ermöglichen. "Die Pläne der Europäischen Kommission zur Einführung einer EU-Richtlinie zur Vergabe von Dienstleistungskonzessionen würden mit Blick auf die Wasserwirtschaft ein bestehendes, gut funktionierendes System in Frage stellen: Städte und Gemeinden können heute selbst entscheiden, wie sich die Wasserversorgung vor Ort am besten organisieren lässt: Ob in Eigenregie, ob zusammen mit anderen Kommunen oder gemeinsam mit geeigneten privaten Partnern. Die geplante EU-Richtlinie würde diese Wahlmöglichkeiten der Kommunen faktisch beenden, sofern nicht im Europäischen Parlament andere Weichenstellungen vorgenommen werden", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser heute in Berlin. Morgen wird der Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments über mehrere Änderungsanträge zum Richtlinienvorschlag der Kommission abstimmen, der für die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen europaweit einheitliche Vergaberegelungen vorsieht.

Demo in Berlin gegen Agrarindustrie

Grüne Woche Berlin: Kampfschweine attackieren Bauernverband

Bauernverband wird angegriffen. Grüne Woche ProtestaktionEin Meer aus grünen, gelben und weißen Fahnen flatterte im eisigen Ostwind, als 25.000 Menschen aus ganz Deutschland am 19. Januar gegen Gift, Gülle und Gentechnik protestierten. „Wir haben Agrarindustrie satt!“ Unter diesem Motto hatten Umwelt- und Dritte-Welt-Verbände, Biobauern, Imker, Vegetarierinnen, Tierschützerinnen, Landfrauen und andere ihre Leute mobilisiert, um während der Grünen Woche und der Agrarministerkonferenz in Berlin Flagge zu zeigen für eine andere Landwirtschaft, eine andere Ernährung. Sie kamen mit Hunderten von Bussen aus Franken und Schwaben, aus Hessen und Westfalen, aus Brandenburg und Niedersachsen – ländliche Regionen deutlich in der Überzahl.

Ratgeber Versicherungen

Versicherung: Vorsicht beim Weiterverkauf einer Lebensversicherung

Versicherungen kann man verkaufen. Doch es drohen hohe VerlusteNoch immer entscheiden sich viele Versicherungsnehmer für den Weiterverkauf der Lebensversicherung. Doch nur in den wenigsten Fällen profitieren die Verbraucher von diesen Geschäften. Wer dennoch mit dem Gedanken spielt die Lebensversicherung an einen Policen-Händler zu verkaufen, sollte die Angebote im Vorfeld genau überprüfen und auch das Kleingedruckte lesen. Denn in vielen Fällen können die vermeintlich lukrativen Angebote nicht das halten, was sie versprechen. Vor allem im Internet tummeln sich viele Versicherungs-Aufkäufer, die den Kunden eine höhere Auszahlung zusichern, als sie über den Rückkauf durch das Versicherungsunternehmen erhalten würden. In Wirklichkeit stehen die Versicherungsnehmer jedoch schlechter da, als im Falle einer Kündigung. Denn in vielen Fällen wird die Auszahlung nicht sofort und in voller Höhe geleistet, sondern in monatlichen Teilbeträgen über mehrere Jahre hinweg. Eine Sicherheit, dass auch die zukünftigen Zahlungen geleistet werden, erhalten die Kunden allerdings meist nicht.

Nachschlag nicht nur für gekündigte Kapitallebens- und private Rentenversicherungen

Beitragsfreie Versicherungen sind jetzt ebenfalls neu abzurechnen

Nachdem jetzt auch ein Urteil (OLG Stuttgart Az.: 2 U 138/10) gegen die Allianz Lebensversicherung AG (München) zu den Klauseln um die Rückkaufswerte und den Stornoabzug rechtskräftig geworden ist, dreht sich nun alles um die Beitragserstattung. Im Fokus stehen dabei die in den letzten drei Jahren gekündigten Kapitallebens- und privaten Rentenversicherungen. Verbraucher, die solche Verträge stattdessen beitragsfrei gestellt haben, besitzen aber auch einen Anspruch auf eine Gutschrift. Die Verbraucherzentrale Sachsen informiert und berät in diesen Tagen Versicherungsnehmer schwerpunktmäßig zu diesen Themen.

Ratgeber Versicherungen

Urlaubsversicherungen: Welche sind sinnvoll und welche nicht

Urblaub birgt auch Gefahren. Durch eine Urlaubsversicherung mindern sie ihr RisikoSpätestens zur Urlaubszeit sollte sich jeder Urlauber die Frage stellen, welche Urlaubsversicherungen für die nächste Reise sinnvoll sind und welche man sich sparen kann. Das Angebot an speziellen Urlaubsversicherungen ist inzwischen sehr umfangreich und dementsprechend unübersichtlich.

Aus Rundfunkgebührenzahler Deutschland werden die Rundfunkbeitragszahler Deutschland

Rundfunkgebührenzahler Deutschland | Aus Gebührenzahlern werden Beitragszahler

GEZ und Rundfunkgebühren sind immer ein ärgerliches ThemaDie „Rundfunkgebührenzahler Deutschland“ haben sich den Änderungen des Rundfunkbeitragsstaatsvertrages angepasst und in „Rundfunkbeitragszahler Deutschland“ umbenannt. Als erste Initiative unter neuem Namen bieten die Rundfunkbeitragszahler Deutschland auf ihrer Webseite einen Mustertext an, mit dem gegen die Datenweitergabe des Einwohnermeldeamtes an den Beitragsservice widersprochen werden kann. Mit dem Namenswechsel folgt die Interessengemeinschaft der Namensänderung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die aus der „GEZ“ einen „Beitragsservice“ gemacht haben, sowie der rechtlichen Umgestaltungen im Staatsvertrag. „Bei uns ist es wie bei den Anstalten: Alles bleibt beim Alten, nur in neuen Kleidern“, kommentiert Mediensprecher Norbert Simon die Namensänderung.

Gute Vorsätze im Neuen Jahr umsetzen

Tipps zum Haushalten und Sparen – Haushaltsbuch als nützlicher Helfer

Ratgeber - Tipps zum Haushalten und Sparen Viele sind mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet. Wer seine Ausgaben besser im Blick behalten oder sparsamer Haushalten will, kann mit einigen Tipps der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und einem Haushaltsbuch bares Geld sparen - damit am Ende des Monats noch Geld übrig bleibt.

Software

Windows 8: Kritik an schlechter Usability

Das neue Windows 8 leidet an schlechter Usability (Benutzbarkeit) vor allem für PC-Benutzer. Das ermittelte der kalifornische Usability-Spezialist Jakob Nielsen (Nielsen Norman Group) durch zwölf Benutzertests. Ursachen: verborgene Funktionen, kognitiver Ballast durch die Doppel-Umgebung, Ein-Fenster-Nutzeroberfläche mit reduzierter Reichweite und niedrige Informationsdichte.

Ehemals kostenlose Auskunft 11899 seit Sommer für 1,99 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz

Teure Auskunft | kostenlose Auskunft 11899 nun 1,99 € pro Minute

Teure Auskunft. Die Verbraucerzentrale Sachsen warnt. Auf der Suche nach einer Telefonnummer kann man das Telefonbuch bemühen oder mit ein paar schnellen Klicks im Internet suchen. Manch einer muss oder möchte trotzdem zum Telefonhörer greifen und die Auskunft anrufen. In vielen Fällen wird die Telefonauskunft auch schnell und kompetent helfen. Trotzdem wunderte und ärgerte sich manch sächsischer Verbraucher, dass die vormals kostenfreie Auskunft 11899 auf der Telefonrechnung seit dem Sommer auf einmal mit 1,99 €/Min. aus dem deutschen Festnetz zu Buche schlägt.

BGH-Urteil verschlechtert die Rechte der Verbraucher

Laufzeit von Fitnessstudio-Verträgen genau prüfen

Fitnesswillige sollten nicht im ersten Eifer Verträge mit langen Laufzeiten abschließen. Das rät die Verbraucherzentrale Bayern. "Sollte die Motivation nach einigen Monaten nachlassen, zahlt man quasi umsonst weiter", sagt Daniela Czekalla, Rechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Sie weist darauf hin, dass sich die Rechte der Verbraucher durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Az. XII ZR 42/10) bezüglich der Vertragslaufzeit verschlechtert haben. Das Gericht sah eine Laufzeit von 24 Monaten grundsätzlich als wirksam an. Bislang galten Klauseln über eine Bindung von mehr als einem Jahr vielfach als unwirksam. Deshalb empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern, Verträge mit einer kürzeren Laufzeit abzuschließen. "Sieht das Studio solche Bedingungen nicht vor, kann man versuchen, eine entsprechende Vereinbarung individuell auszuhandeln", so Czekalla. Diese individuelle Laufzeit sollte unbedingt schriftlich fixiert werden. Sie geht dann den Regelungen im Kleingedruckten vor.

Bunte Ostereier haben keine Kennzeichnungspflicht

Verbraucherschutz: Ostereier - wie Verbraucher zu Ostern getäuscht werden

Ostereier In diesen Tagen landen immer wieder bunte Eier auf den Frühstückstischen. Besonders mit Salz oder mit Maggi sind sie zur Osterzeit ein Genuss, der sein muss. Seit dem 12. Jahrhundert ist der Karsamstag traditionell der Tag, an dem die Eier gefärbt werden – der sogenannte „Färbersamstag“, schreibt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Doch, wenn die Familie keine Lust hat, ihre Frühstückseier selbst zu bemalen, geht sie in den Supermarkt und kauft dort fertig gekochte, bunt bemalte Eier.

Umsteig auf Ökostrom

Atomkraftwerke adè: jetzt auf erneuerbare Energien umsteigen

Die Energiewende. Die Facebookgrupe setzt sich ein für die Erneuerbare Energien Sind Sie gegen Atomkraft? Und beziehen noch keinen Ökostrom? Dann nutzen Sie Ihre Verbrauchermacht und wechseln Sie jetzt! So können Sie mit einer äußerst unkomplizierten Tat extrem wirkungsvoll gegen Atomkraft stimmen. Tag für Tag unterstützen Sie mit Ihrem Geld die richtigen Anbieter, anstatt unbewusst in die Tasche der Atomlobby zu zahlen. Diese investieren ihre Erlöse nämlich in den Ausbau sauberer Energieerzeugung.

Ostereier von glücklichen Hühnern?

Ostern 2012: Ostereier und deren richtige Bezeichnung

Wer beim Einkauf von gefärbten Ostereiern oder eihaltigen Produkten wie österlichem Hefezopf, Nudelnestern oder süßen Osterartikeln mit Eierlikör-Füllung den Tierschutz im Auge hat, sucht meist vergeblich nach Informationen zur Haltung der Tiere. Lediglich rohe Eier müssen einen aufgestempelten Erzeugercode tragen, der auch Informationen zur Haltungsform enthält. Bei bunt gefärbten und verarbeiteten Eiern sind diese Angaben freiwillig. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz fordert, dass auch für diese Lebensmittel eine Kennzeichnung verpflichtend wird. In einer Emnid-Umfrage im letzten Jahr haben 80 Prozent der befragten Verbraucher dafür votiert.

Neues Jahr – alte Masche Gewinnmitteilungen von „Konrad Herzog & Partner“ -

Verbraucherschutz: Kaffeefahrt statt Gewinnauszahlung

Ende Dezember verschickte der angebliche Finanzdienstleister Konrad Herzog & Partner Gewinnmitteilungen mit einer Einladung zur "nachträglichen Gewinnübergabe" von 951,72 Euro. Fast identische Schreiben kennt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit Absendern wie Schubert – Klein – Richter oder Dr. Müller & Partner oder Dr. Böhm & Schneider. Sie sieht in den Briefen wieder einmal den raffinierten Versuch, nicht zu einer Gewinnübergabe sondern auf eine Verkaufsveranstaltung zu locken.

Permanent People´s Tribunal (PPT)

Menschenrechte - Pestizid-Konzerne werden angeklagt

Am 3.- 6. Dezember 2011 wird das Permanent People´s Tribunal (PPT) Menschenrechtsfälle verhandeln, die von Bauern, Landarbeitern, Müttern, Wissenschaftlern und Verbrauchern aus verschiedensten Ländern dieser Welt vorgetragen werden. Sechs multinationale Pestizid-Konzerne werden angeklagt, gegen Menschenrechte zu verstoßen, weil sie die Abhängigkeit von Pestiziden fördern, von denen bekannt ist, dass sie das international anerkannte Recht auf ein gesundes Leben unterminieren.