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bildungssystem

Harald Hinnerwisch zur Bundestagswahl 2013

Bundestagswahl 2013: welche Partei rettet das deutsche Bildungssystem?

Es wird oft und gerne über das Thema Bildung gesprochen. Auch darüber, dass es dort einiges zu verbessern gibt. Die Pisa-Studien führen seit ca. 10 Jahren zu einem unübersichtlichen Aktionismus. Auch aufgrund des seit Jahrzehnten schwelenden Streits zwischen Konservativen und Linken, welche Schulform die richtige ist, begannen viele Bundesländer, neue Schulformen einzuführen. Weitere Maßnahmen waren die Einführung von Ganztagsschulen und seit Kurzem die Umsetzung der Inklusion (gemeinsamer Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Schülern). Sind diese Maßnahmen geeignet, das Schulsystem zu verbessern?

"Akademikermangel und ungleiche Bildungschancen"

OECD kritisiert erneut deutsches Bildungssystem

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kritisiert erneut das deutsche Bildungssystem. Es weise im internationalen Vergleich weiter erhebliche Defizite auf. Dies gehe aus der neuen OECD-Studie hervor, die am 18. September in Berlin vorgestellt wurde. Danach sei Deutschland wegen des Akademikermangels derzeit nicht in der Lage, Ingenieure, die in den nächsten Jahren in Rente gehen, durch junge Absolventen zu ersetzen.

"An ökonomischen Kriterien ausgerichtet"

UNO will weiterhin Deutsches Bildungssystem kontrollieren

Nach den "schlechten Noten" für das deutsche Bildungssystem Anfang des Jahres will UN-Sonderberichterstatter Vernor Munoz die Bundesrepublik weiter kritisch im Blick behalten. Das kündigte der Experte am 23. Juli auf dem 5. Weltkongress der Lehrer in Berlin an. Gleichzeitig kritisierte er, dass die meisten Bildungssysteme weltweit nur an ökonomischen Kriterien ausgerichtet seien. Munoz hatte Deutschland in seinem Bericht im März dieses Jahres scharf kritisiert: Insbesondere sozial schwache Schüler, Kinder von Einwanderern und solche mit Behinderungen seien wie in keinem anderen Industrieland beim Lernen benachteiligt.

"Chancengerechtigkeit"

Vereinte Nationen untersuchen deutsches Bildungssystem

Nach den PISA-Studien der Jahre 2000 und 2003 wird nun das deutsche Bildungssystem wieder unter die Lupe genommen. Der Sondergesandte der UN-Menschenrechtskommission Vernor Muñoz macht sich seit Montag vor allem ein Bild von den Bildungsmöglichkeiten von Kinder aus unteren Schichten. Bundesbildungsministerin Annette Schavan und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben entgegengesetzte Einschätzungen zur Chancengerechtigkeit in den deutschen Schulen und zur "Durchlässigkeit" zwischen den Schulformen.

"Anklage an unser Bildungssystem"

Rau kritisiert frühe Auslese an deutschen Schulen

Bundespräsident Johannes Rau warnt vor einer Ausgrenzung schwächerer Schüler durch eine "verfrühte Auslese" von Begabten. Eine Pädagogik, die sich die Auslese zum Leitbild mache, verfehle ihr Ziel, sagte Rau laut vorab veröffentlichtem Redemanuskript am Donnerstag in Berlin bei einem Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Philologenverbandes.

Bildungssystem

PISA-E-II-Studie bestätigt GEW-Forderung: Fördern statt Auslesen

Die jetzt teilweise bekannt gewordenen Ergebnisse von PISA-E-II bestätigen die Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nach früher individueller Förderung der Schülerinnen und Schüler. „Fördern statt Auslesen muss zur Leitlinie pädagogischen Handelns und politischer Entscheidungen werden. Ein weiteres Mal zeigt sich, dass das gegliederte Schulwesen soziale Benachteiligungen verstärkt statt diese abzubauen“, erklärte die GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in einer ersten Reaktion auf Medienberichte vom Mittwoch.

Umfrage des IW veröffentlicht

Unternehmen bemängeln Bildungssystem

In den deutschen Unternehmen wächst die Unzufriedenheit mit dem bestehenden Beschäftigungs- und Bildungssystem. Bei einer Befragung von 633 Firmenchefs durch das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) führten die hohen Lohnzusatzkosten die Mängelliste an. Auf einer Skala von plus 100 (sehr gut) bis minus 100 (sehr schlecht) wurden sie mit minus 62 bewertet. In der am Freitag veröffentlichten Befragung wurde zudem schlecht benotet (-20), dass sich das Bildungssystem zu wenig an den Anforderungen des Arbeitsmarktes orientiere. Kritik gab es auch am allgemeinbildenden Schulwesen (-13), in dem ein dringender Reformbedarf bei der Vermittlung grundlegender Kenntnisse bestehe.

Ausbildungsplatzdefizit

GEW fordert Neustrukturierung der Berufsbildung

Eine "Neustrukturierung der beruflichen Bildung in Deutschland" müsse zu den vordringlichen Aufgaben einer neuen Bundesregierung in der Bildungspolitik gehören. Diese Forderung erhob die GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange anlässlich des erneuten Ausbildungsplatzdefizits in diesem Jahr. "Die Wirtschaft kann nicht mehr als verlässlicher Partner im dualen System gelten", stellte die GEW-Vorsitzende fest. Trotz der Zusagen der Arbeitgeber im Bündnis für Arbeit, für ein ausgeglichenes Angebot an Ausbildungsplätzen zu sorgen, sei die Zahl der Lehrstellen in diesem Jahr um rund acht Prozent gesunken. Nach Berechnungen des DGB fehlten noch immer ca. 150.000 Ausbildungsplätze, um die Nachfrage zu decken. In Ostdeutschland finde nur jeder dritte Jugendliche eine Lehrstelle.

Bildung auf dem Prüfstand

Schröder fordert grundlegende Reform des deutschen Bildungssystems

Mit einer grundlegenden Reform des Bildungssystems will Deutschland bis 2012 wieder unter den ersten fünf Bildungsnationen kommen. Dazu rief Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) am Donnerstag zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund und Ländern, von Regierung und Opposition auf. Union und FDP warfen der Regierung im Bundestag hingegen mangelnde Modernisierungsanstrengungen vor. Begabte würden nicht genug gefordert und Lernschwache nicht genug gefördert.