Bundesamt für Strahlenschutz genehmigt Atomtransporte

Atomkraft

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat drei Atomtransporte aus dem Atomkraftwerk Stade zur französischen Wiederaufbereitungsanlage in La Hague genehmigt. Wie das BfS mitteilte, sollen die verbrauchten Brennelemente des Kraftwerks in jeweils drei Behältern vom Typ TN 17/2 befördert werden. Ein Behälter kann bis zu sieben Brennelemente aufnehmen. Durch Auflagen sei sichergestellt, dass die international festgelegten Grenzwerte für radioaktive Verunreinigungen an der Oberfläche der Behälter nicht überschritten werden, hieß es.

Außerdem genehmigte die Behörde bis zum Ende des Jahres die Rückführung von unbestrahlten SNR-Brennelementen aus der britischen Wiederaufbereitungsfirma UKAEA in Dounreay zum staatlichen Verwahrungslager des BfS im hessischen Hanau. Die Elemente seien ursprünglich für den Schnellen Brüter in Kalkar bestimmt gewesen, der aber nie in Betrieb ging. Die Nuclear Cargo + Service GmbH hatte für die notwendige Rücknahme der 82 Brennelemente vier Transporte beantragt.