Deutsche Bank wieder in der Gewinnzone

Kostensenkungsmaßnahmen wie Entlassungen "erfolgreich"

Der Konzern Deutsche Bank erzielte im ersten Quartal 2002 einen Gewinn vor Steuern und kumuliertem Effekt aus Änderungen der Bilanzierungsmethoden von 1.270 Mio € nach 912 Mio € im entsprechenden Vorjahreszeitraum gemäß US GAAP. Dies entspricht einem Anstieg um 39 %. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich im ersten Quartal um 56 % auf 597 Mio € gegenüber 382 Mio €. Dazu Rolf-E. Breuer, Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank: "In einem auch für die Finanzmärkte schwierigen Umfeld hat sich die Deutsche Bank vergleichsweise gut behauptet."

Der Personalaufwand reduzierte sich gegenüber der Vergleichszahl des Vorjahres um 20% auf 2,9 Mrd € im ersten Quartal 2002. Dieser Rückgang sei nach Konzernangaben vorwiegend auf die Verringerung der Aufwendungen für Bonus- und Sonderzahlungen, aber auch der laufenden Gehaltsaufwendungen zurückzuführen. Letztere resultiere aus dem Rückgang der Mitarbeiterzahl als Folge der bisher umgesetzten „Restrukturierungsmaßnahmen“.

Zu dem Rückgang hätten unter anderem niedrigere Beratungsaufwendungen, Kommunikationskosten sowie Abschreibungen beigetragen. „Wir haben wesentliche Fortschritte bei der Kostenreduzierung gemacht und bekräftigen unsere Absicht, die laufenden Ausgaben durch eine leistungsfähige und kostengünstige Infrastruktur weiter zu verringern,“ schreibt Rolf-E. Breuer im Zwischenbericht.