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Bundeswehr treibt Zusammenarbeit mit Privatwirtschaft voran

2008: 2 Milliarden Euro Umsatz

Das Verteidigungsministerium treibt die Kooperation mit der Wirtschaft voran und hat mittlerweile sieben gemeinsame Gesellschaften mit 8500 zivilen Mitarbeitern der Bundeswehr geschaffen. Das teilte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) am 29. November in Berlin mit. Damit könne allein im kommenden Jahr in öffentlich-privater Partnerschaft ein Finanzvolumen von knapp zwei Milliarden Euro umgesetzt werden.

Als erfolgreichstes Beispiel der Wirtschaftskooperation bezeichnete Jung das IT-Projekt "Herkules" mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Umfang von rund sieben Milliarden Euro. Mit Hilfe der Privatwirtschaft soll die gesamte nichtmilitärische IT- und Telekommunikations-Infrastruktur der Bundeswehr modernisiert werden.

Das neue Kommunikationsnetz der Bundeswehr wird im Inland mehr als 140.000 Computerarbeitsplätze und 300.000 Telefone umfassen. Hinzu kommen Rechenzentren und IT-Serviceleistungen. Für das Projekt wird ein Gemeinschaftsunternehmen, die "BWI Informationstechnik GmbH", verantwortlich sein. An der Gesellschaft ist der Bund mit 49,9 Prozent und das Auftragnehmerkonsortium zu 50,1 Prozent beteiligt.

Zudem werden der Fuhrpark sowie die Bekleidungswirtschaft im Rahmen einer Kooperation mit privaten Anbietern betrieben. Privatwirtschaftlich organisiert ist auch die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (Gebb), die das Liegenschaftsmanagement betreibt. Bisher habe die Gebb den Angaben zufolge von den 133 ihr übertragenen und nicht mehr benötigten Bundeswehrliegenschaften 54 veräußert und damit 186 Millionen Euro erlöst.

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