Drogenbeauftragte Bätzing will Alkoholwerbung einschränken

Schutz von Kindern und Jugendlichen

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), will die Alkoholwerbung im Fernsehen einschränken. Solche Werbung dürfe erst nach 20.00 Uhr gesendet werden, sagte sie der "Leipziger Volkszeitung". Alkoholwerbung beeinflusse Kinder und Jugendliche, "mehr Alkohol zu trinken und verführt zu einem früheren Trinkbeginn", begründete Bätzing ihre Initiative.

Ferner macht sich die Drogenbeauftragte für eine einheitliche Alkoholgrenze von 0,3 Promille im Straßenverkehr stark. Dies sei eine pragmatische Lösung. Wer unbedingt wolle, könne ein alkoholisches Getränk zu sich nehmen - mehr aber auch nicht, sagte sie.

Zudem wolle sie schockierende Warnbilder auf Zigarettenschachteln durchsetzen. Solche Fotos "informieren unmissverständlich über die Gefahren des Rauchens", sagte Bätzing. Steuererhöhungen für Alkohol und Tabak lehnt sie ab.