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Schröders Politik trägt "neoliberale Handschrift"

IG Metall

Die IG Metall will sich aktiv in den Bundestagswahlkampf einmischen und für einen "Politikwechsel" werben. Der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Jürgen Peters, warf Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in einem Gespräch mit der "Saarbrücker Zeitung" vom Donnerstag eine "neoliberale Handschrift" bei der Rentenreform und eine "abenteuerliche" Haushaltspolitik vor, die zu Lasten öffentlicher Investitionen gehe. Dies sei in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit die falsche Politik. Die Arbeitnehmer könnten bei der Bundestagswahl am 22. September möglicherweise zu Hause bleiben.

Schröder würde nach Ansicht von Peters womöglich auch der Hinweis darauf nicht weiterhelfen, dass er im Vergleich mit Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber aus Arbeitnehmersicht noch "das kleinere Übel" sei. Die Mitglieder der IG Metall sagten sich dann möglicherweise: "Ob ich das kleinere Übel wähle oder das größere, macht keinen großen Unterschied." Der Zweite Vorsitzende der IG Metall hielt es für möglich, dass es bereits im Rahmen der aktuellen Tarifrunde zu einer Mobilisierung der Gewerkschaftsmitglieder mit Bezügen zum Bundestagswahlkampf kommt.

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