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Gewerkschaft kritisiert Schließung von Güterverkehrs-Knotenpunkten der Bahn

Verstärkt Lkw

Die Gewerkschaft TRANSNET kritisierte die Pläne der Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn AG, sich weiter aus der Fläche zurückzuziehen. Nachdem vor gut zwei Jahren unter dem Titel "Mora C- marktorientiertes Angebot Cargo" bereits über 700 Güterverkehrsstellen geschlossen worden seien, sollen jetzt offenbar zahlreiche Zugbildungsanlagen für den so genannten Einzelwagenverkehr geschlossen werden. Das Unternehmen Railion AG, die Schienengütertochter der Deutschen Bahn AG, möchte für den Einzelwagenverkehr offenbar ein so genanntes "Knotenpunktsystem" einführen.

Dies soll offenbar zur Folge haben, dass eine bestimmte Anzahl von Zugbildungsanlagen geschlossen und die Arbeit auf andere, dann noch bestehende Standorte konzentriert wird. "Das ist das nächste Kapitel zum Rückzug aus der Fläche", befürchtet TRANSNET-Vorstand Wolfgang Zell. Wie durch eine Schließung von Zugbildungsanlagen neue Verkehre entstehen und dadurch mehr Güter transportiert werden könnten, sei "nicht wirklich schlüssig."

Folge werde sein, dass künftig in ländlichen Bereichen verstärkt Lkw zum Einsatz kommen würden. Dies sei jedoch "verkehrspolitisch fatal.

"Zum anderen müsse ein "deutlicher Personalabbau" befürchtet werden. Schon jetzt rede der Railion-Vorstand offen über 2000 Stellen, die in diesem Jahr wegfallen würden. Zell bemängelte, dass "die Betriebsräte in die aktuellen Planungen nicht eingebunden sind." Es sei "unerträglich", dass Beschäftigte und Interessenvertreter über die Medien informiert würden. Das Vorstandsmitglied der TRANSNET forderte Railion auf, "ein umfassendes Zukunftskonzept für den Schienengüterverkehr vorzulegen."

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