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Al-Qaida erobert Tripolis

Hauptstadt ohne Wasser und Strom

Trotz der massiven Luftunterstützung durch die NATO ist es den Rebellen bisher nicht gelungen, die Hauptstadt Tripolis unter ihre Kontrolle zu bringen und die Kämpfe dauern an. Getarnte Briten von Spezialeinheiten der Nato und Soldaten aus Katar hatten sich hier völlig völkerrechtswidrig an der Invasion in Tripolis beteiligt, bei der es auch zu Massakern an gefesselten und auch an schwarzafrikanischen Gefangenen durch Rebellen gekommen war. Der Rebellenrat hatte zudem die Gegen-Regierung in Bengazi aufgelöst und schickt trotzdem stundenweise Delegierte nach Tripolis, die aber immer noch keinen festen Sitz in der Hauptstadt einrichten konnten. So hat ein Al-Qaida-Rebellenkommandeur namens Abdul Hakim Belhadj de facto über die Teile der Stadt das Kommando, die von den Rebellen und von der Nato kontrolliert werden. Der frühere Oberkommandierende der Rebellen namens Abdul Fattah Junis wurde von den eigenen Hardcore-Islamisten jüngst ermordet. (jm)

Somit wurde ausgerechnet ein Al-Qaida-Terrorist und Salafist namens Abdul Hakim Belhadj von Nato und Rebellen zum Oberkommandierenden auch von Tripolis ernannt, der unter der Flagge der Monarchie de facto die Stadtteile beherrscht und "regiert", die nicht von Gadaffi-Leuten kontrolliert werden. Gaddafi rief unterdessen via Radioansprache zum Widerstand auf.

Das meldet der Asien- Korrespondent Pepe Escobar in Brasilien dem russischen Fernsehsender FT .

Belhadj kämpfte schon als Al Qaida-Kämpfer und Bin-Laden-Rebell gegen die sowjetische und später gegen die US Besatzung in Afghanistan und er landete dann in US Gefangenschaft . Später wurde er von den USA an Gaddafi überstellt und vor einem Jahr von einem Gaddafi-Sohn amnestiert.

Speaking to RT today live from Brazil, Asia Times correspondent Pepe Escobar said that an al-Qaeda asset is now leading the military of rebel-controlled Libya. According to Escobar, Abdelhakim Belhadj, who commanded a military offensive in Libya over the weekend, has become the de facto commander of the Tripoli armed forces. Belhadj has also, says Escobar, was trained in Afghanistan by a “very hardcore Islamist Libyan group.” Escobar says that Taliban-linked sources overseas have confirmed Belhadj as the new commander. In the aftermath of 9/11, the CIA began tracking Belhadj, who was eventually captured in Malaysia in 2003. Escobar says that he was then tortured in Bangkok before being transferred back to Libya and imprisoned. He made a deal that allowed for his release in 2009 and as of this week is the military commander of Tripoli. “I can say almost for sure with 95 percent certainty that this is the guy,” Escobar confirms.

Quelle: Russisches Fernsehen FT

Da ausgerechnet ein Al-Qaida-Terrorist in Kooperation mit der Nato die Militäroffensive in Tripolis leitete, verwundert das äußerst brutale Vorgehen und die Massaker der Dschihad-Rebellen in der Hauptstadt nicht weiter. So wurden auf dem kürzlich von Rebellen eroberten Gelände des Hauptquartiers Bab-al-Asisija Leichen mit gefesselten Händen und Spuren von Kopfschüssen gefunden. Und es gebe Aussagen von Gefangenen in den Händen der Rebellen, die beteuern würden, dass sie nur wegen ihrer Hautfarbe festgenommen wurden. So beispielsweise Einwanderer aus afrikanischen Staaten, die nach Libyen gekommen sind, um dort zu arbeiten - und nicht als Söldner, wie ihnen dies die Rebellen zu Unrecht vorwerfen würden. Wie Amnesty weiter berichtet, ist die körperliche Unversehrheit von Gefangenen der Rebellen keineswegs sicher. Die Menschen trauen sich erst jetzt langsam wieder unter großer Angst auf die Straße.

Schon Mitte der 90 er Jahre hatte Al Qaida in Libyen versucht, Gaddafi zu stürzen. Auch damals war Belhadlj als Kommandeur der Libyan Islamic Fighting Group - LIFG an dem Putsch unter dem Namen Belhadj alias Abu Abdallah al-Sadek daran beteiligt. Belhadj war sogar Anführer und Emir dieser LIFG-Rebellen.

Belhadj ist auch keinesfalls der einzige Al-Qaida-Kommandeur unter den libyschen Rebellen. So kontrollieren auch die Rebellenführer Hasidi und Qumu ganze Kampfverbände der Dschihadisten und sie kontrollieren riesige Teritorien im Raum Bengazi.

Auch die britische Zeitung "The Telegraph" berichtete, daß ein ehemaliger Guantánamo-Insasse die Rebellen ausbildet und trainiert. Sufyan Bin Qumu war 2001 nach der US-Invasion in Afghanistan festgenommen worden und verbrachte sechs Jahre in Guantánamo. In der östlichen Hafenstadt Derna bildet er libysche Aufständische aus. Dem 51-Jährigen wurde von den USA vorgeworfen, als Lastwagenfahrer für eine Firma gearbeitet zu haben, die Osama bin Laden gehört. Ausserdem soll er als Buchhalter für eine Hilfsorganisation tätig gewesen sein, die Verbindungen zu Terroristen habe.

Auch Abdel Hakim al-Hasidi, ein hochrangiger libyscher Rebellenkommandant in Derna, soll kurz nach dem US-Einmarsch in Afghanistan festgenommen worden sein. Zwei Monate später wurde er an Libyen übergeben und dort in ein Gefängnis geworfen. Beide Männer kamen 2008 im Rahmen eines Aussöhnungsprozesses mit Islamisten frei.

Insbesondere Tripolis wurde von der Nato monatelang bombardiert und massiv zerstört. Mittlerweile gibt es kein sauberes Trinkwasser und weitgehend auch keinen Strom mehr. Die Nato hat die Süßwasserleitung aus der Wüste weitgehend zerstört und die Rebellen haben das Wasser eventuell vergiftet, wie mir auch ein Reporter aus dem Hotel Rixos bestätigt hatte, der nach dem Genuß des Wassers über starke Übelkeit und Erbrechen klagte.

Dem Land droht jedenfalls wie in Afghanistan und im Irak nach der de facto Nato-Invasion ein jahrelanger Bürgerkrieg und eine Irakisierung des Konfliktes und leider eine sehr blutige und verlustreiche Zukunft und im schlimmsten Fall der erste Al-Qaida-Staat der Welt made by USA..

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