uganda
Denken "einflößen"
Frieden auf dem Lehrplan in Uganda
Das Thema Frieden steht neuerdings auf dem Lehrplan in Uganda. Der Unterricht basiert offenbar auf Lehrmaterialien, die das christliche Hilfswerk World Vision gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und der ugandischen Regierung entwickelt hat. In Nord-Uganda wütet seit fast zwei Jahrzehnten ein Bürgerkrieg, bei dem laut Unicef bisher rund 25.000 Kinder von der Lord’s Resistance Army (LRA) entführt, zu Soldaten ausgebildet und zum Töten gezwungen worden sein sollen.
Pressemitteilung
Großauftrag in Afrika - Neubaustrecke Südsudan-Kenia-Uganda
ngo-online dokumentiert eine - auf der Website undatierte - Pressemitteilung der in Bad Oldesloe ansässigen Firma Thormählen Schweißtechnik AG im Wortlaut.
Fernsehtipp für 16. Mai
Reportage über das Schicksal der Kindersoldaten in Uganda
Eine n-tv Reportage beleuchtet einen besonders krassen Fall des Missbrauchs von Kindern als Soldaten: Im ostafrikanischen Uganda wurden in den letzten 18 Jahren über 25.000 Kinder von den Rebellen der Lord's Resistance Army (LRA) entführt und als Soldaten, Lastenträger oder Sexsklaven missbraucht. Die LRA kämpft gegen das Regime von Präsident Museveni, doch findet sich kein politisches Programm hinter dem Terror, den die LRA vor allem im Norden des Landes verbreitet.
Kinderrechte und Krieg
"Red Hands Day" am 12. Februar - Kinder sollen spielen und nicht töten
Weltweit werden derzeit schätzungsweise 300.000 Kinder als Soldaten missbraucht. Darauf macht das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes am "Red Hand Day" aufmerksam. Der Red Hand Day wird jährlich begangen und erinnert daran, dass am 12. Februar 2002 das so genannte "Kindersoldaten-Protokoll" zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft trat. Mit diesem wurde die Altersgrenze, ab der Jugendliche rekrutiert werden dürfen, auf 18 Jahre angehoben. terre des hommes setzt sich weltweit dafür ein, dass Kinder nicht in kriegerische Auseinandersetzungen einbezogen werden. Aktueller Schwerpunkt ist der bewaffnete Konflikt Kolumbiens, wo mit Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit auf die Konfliktparteien eingewirkt wird, keine Jugendlichen mehr zu rekrutieren und Kindersoldaten zu entlassen.
Afrika: Flucht vor Gewalt
Nothilfeprojekt für Zehntausende Vertriebene im Norden Ugandas
Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und den Rebellen der "Lord´s Resistance Army" (LRA) im Norden Ugandas führen zu brutalen Angriffen auf Hunderttausende Zivilisten. Zeugen berichten von Mord, Verstümmlung, Entführung und Vergewaltigung. Die internationale Organisation ÄRZTE OHNE GRENZEN hat im Norden des Landes ein Nothilfeprogramm für Zehntausende Vertriebene gestartet, die vor den Gewaltakten fliehen.
Kein Öl, keine Hilfe
Kritik am Bush-Besuch in Uganda
Angesichts des bevorstehenden Besuches des amerikanischen Präsidenten George W. Bush im ostafrikanischen Uganda weist die Hilfsorganisation World Vision Deutschland auf den seit anderthalb Jahrzehnten wütenden Terror in Nord-Uganda hin, dem die Weltgemeinschaft seit Jahren tatenlos zusehe. Mit seinem Besuch in dem ostafrikanischen Land wolle der amerikanische Präsident auf die positive wirtschaftliche Entwicklung Ugandas und seine erfolgreiche HIV/Aids-Bekämpfung hinweisen.
Aids
Jährlich eine Milliarde Dollar Behandlungskosten in Uganda
Aids und Malaria verursachen Uganda Kosten von mehr als einer Mrd. Dollar pro Jahr. Die Hauptgründe für diese Ausgaben seien die direkten Behandlungskosten gepaart mit einem Verlust des Wohlstands als Ergebnis einer sinkenden Arbeitskraft. Dies erklärte der Präsident von Uganda Yoweri Museveni auf einer Konferenz der 14 Gesundheitsminister von Ost-, Zentral- und Südafrika. Im Vergleich mit den Erlösen, die Uganda durch Kaffee-Exporte erziele, sei der Verlust um einiges höher. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Ugandas betrage lediglich sechs Mrd. Dollar pro Jahr. Dies habe unteranderem zur Folge, dass Uganda lediglich zwölf Prozent des BIP für Gesundheitsservices zur Verfügung zu stellen könne. Laut Angaben der Uganda Aids Commission sind rund 9,5 Prozent – 1,9 Mio. Menschen - der erwachsenen Bevölkerung HIV-positiv.
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