Gewinner und Verlierer der Artenschutzkonferenz

CITES

Die Welt-Artenschutzkonferenz hat eine Reihe an Verbesserungen für den Schutz bedrohter Arten beschlossen.

Gewinner der Artenschutz-Konferenz 2004 sind unter anderem:

  • Weißer Hai: Aufnahme in Anhang II und damit Kontrolle und Beschränkung des Handels (z.B. Souvenirs, "Trophäen")
  • Ramin (Tropenholz): Aufnahme in Anhang II, damit auch besserer Schutz für Lebensräume von Orang-Utans
  • Zwergwale: Verbleib aller Populationen auf Anhang I, das Handelsverbot bleibt also bestehen
  • Irawadi-Delfin: Strengster Schutzstatus des WA, d.h. keine kommerziellen Exporte für Delfinarien erlaubt
  • Papageien: Gelbwangenkakadu und Blaukopfamazone: Strengster Schutzstatus und damit Handelsverbot
  • Spinnenschildkröte aus Madagaskar: Strengster Schutz dieser durch den Heimtierhandel bedrohten Art
  • Blattschwanzgeckos (11 Arten) aus Madagaskar: Aufnahme in Anhang II und damit Handelskontrolle
  • Asiatische Sumpfschildkröten (fünf Arten): Handelskontrolle durch Aufnahme in Anhang II

Verlierer der Artenschutz-Konferenz 2004 sind unter anderem:

  • Spitzmaulnashörner in Namibia und Südafrika: erstmals Exportquoten für Jagdtrophäen
  • Breitmaulsnashörner in Swasiland: Freigabe des Exports von Jagdtrophäen und Lebendtieren
  • Leoparden: trotz fehlender Bestandsdaten Erhöhen der Jagdquoten in Namibia und Südafrika
  • Afrikanischer Löwe: Antrag auf strengsten Schutz wurde aufgrund des starken Widerstandes zurückgezogen
  • Weißkopf-Seeadler: Herabstufen von Anhang I in Anhang II, Handel wieder möglich
  • Diverse Schlangen aus Madagaskar und Kenia: Aufnahme Anhang II scheiterte