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Neuer Militär-Transporthubschrauber für Deutschland und Frankreich

Milliardenschweres Rüstungsprogramm

Der Automobil- und Rüstungskonzern Daimler - derzeit noch DaimlerChrysler - kann sich Hoffnungen auf ein milliardenschweres Rüstungsprobjekt machen. So denken Deutschland und Frankreich darüber nach, gemeinsam einen neuen Militär-Transporthubschrauber in Auftrag zu geben. In Betracht kommt der Hubschrauber-Hersteller Eurocopter, eine Tochter der Daimler-Beteiligungsgesellschaft EADS. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thomas Raabe, bestätigte am 18. Juni in Berlin, dass auf der Luftfahrtschau in Paris-Le Bourget eine Interessenserklärung beider Länder unterzeichnet werden solle. Zunächst gehe es aber nur darum, das Profil eines neuen schweren Transporthubschraubers so abzugleichen, dass es "für beide Nationen tragfähig" sei.

Die Einführung ist Raabe zufolge erst "Ende des nächsten Jahrzehnts" vorgesehen. Damit widersprach er indirekt Darstellungen, wonach bereits in Paris das milliardenschwere neue Rüstungsprogramm auf den Weg gebracht werde und eine Vorauswahl des Herstellers stattfinde.

Das "Handelsblatt" hatte berichtet, mit der Führung des Programms dürfte der deutsch-französische Hubschrauber-Hersteller Eurocopter betraut werden. Die EADS-Tochter baut bereits den von Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden entwickelten Transporthubschrauber NH 90. Die Bundeswehr hatte Ende 2006 in Donauwörth die ersten beiden NH 90-Mehrzweckhubschrauber übernommen.

Der nun ins Auge gefasste "Heavy Transport Helicopter HTH" soll in der Bundeswehr die Fähigkeiten des Bell UH-1D-Nachfolgers NH 90 sowie des bisherigen Transporthubschraubers CH-53 und des geplanten Transportflugzeugs A400M ergänzen.

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