Bei der Bürgermeisterwahl in Helmstedt treten Wittich Schobert, Rudolf Jannik Meyer-Sorge und Janosch Kappei an. NGO-online zeigt, wann gewählt wird, welche Aufgaben das Stadtoberhaupt übernimmt und an welchen ...
Eine 10-kWp-Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher kostet bei normalen Dachverhältnissen derzeit meist etwa 16.000 bis 22.000 Euro inklusive Montage, Elektroanschluss und Inbetriebnahme. Ein Preis um 18.000 bis 20.000 Euro kann ...
Der Nervus vagus ist der wichtigste Ruhenerv unseres Körpers. Als Hauptstrang des Parasympathikus verbindet er Gehirn, Herz, Lunge und Verdauungstrakt. Erfahren Sie hier, wie die Polyvagal-Theorie autonome Stresszustände ...
Warum der Mac die heimliche KI-Workstation ist: Lokale LLMs auf Apple Silicon (32 GB Guide). Schluss mit teuren Cloud-Abos und Datenabfluss: Dank Apples Unified Memory Architektur und MLX ...
Hermann Scherer hat aus einem einfachen Gedanken ein großes Geschäft gebaut: Gute Leistung allein reicht nicht, wenn niemand davon erfährt. Der Redner, Autor und Unternehmensberater verkauft deshalb nicht ...
Vom 18. Bis 30. April besuchte eine Gruppe von 18 Personen aus Braunschweig und Umgebung auf Initiative von Pfarrer Eckehard Binder vorwiegend christliche Einrichtungen in Palästina und Israel. Es war die 12. Reise von Pfarrer Binder. Viele Teilnehmer waren schon öfter mitgefahren. Für mich, der vor allem an den friedenspolitischen Aspekten der Reise interessiert war, war es der erste Besuch in diesem Land. Auf unserer Reise trafen wir auf engagierte Christen, Juden und Muslime, die uns Einblick in ihr Leben und die aktuelle politische Situation in Palästina und Israel gaben. (Foto: Schülerinnen in Talitha Kumi in Beit Jala)
Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer müssen sich grundsätzlich an die im Arbeitsvertrag getroffenen Vereinbarungen halten. Nicht selten kommt es jedoch vor, dass der Arbeitgeber gezwungen ist, von einer der vereinbarten Arbeitsbedingungen abzurücken. Im Rahmen des Direktionsrechtes ist der Arbeitgeber befugt, die im Arbeitsvertrag beschriebenen Leistungspflichten nach Art, Ort und Zeit zu konkretisieren. Dieses Recht ist jedoch nicht grenzenlos. Die Reichweite des Direktionsrechtes bestimmt sich dabei u.a. nach den Vereinbarungen im Arbeitsvertrag. Hat sich der Arbeitgeber z.B. wirksam die einseitige Änderung von Arbeitsbedingungen vorbehalten, ist eine Änderungskündigung nicht erforderlich, wenn die gewünschte Änderung hiervon noch gedeckt ist. Eine Änderungskündigung wird immer dann erforderlich, wenn das Direktionsrecht oder auch Weisungsrecht des Arbeitgebers nicht ausreicht, einseitig die gewünschte Änderung herbei zu führen.
Dass mein Flug nach Berlin am Tag des Besuches eines Präsidenten gewisse Probleme bereiten würde, war mir klar. Verschärfte Kontrollen, massive Polizeipräsenz, gesperrte Straßen. Nichts, was ein unbescholtener Bürger wie ich fürchten müsste. Es fiel mir auch nicht auf, dass beim Boarding im Abflughafen das grüne Licht etwas lange auf sich warten ließ, als mein Pass auf dem Scanner lag. Schließlich gab es mir den Zutritt zum Flieger frei und alles war wie immer. Bei der Ankunft verstaute ich mein Kabinenköfferchen in der halbleeren Reisetasche und marschierte Richtung Ausgang. Zwei Zöllner standen scheinbar uninteressiert herum - überflüssige Staffage eines EU-Fluges. Bis ich kam: "Würden Sie bitte kurz mitkommen!?" "Ja, gerne", sagte ich höflich, "Wenn's nicht zu lange dauert…"
Die Bayerische Staatsregierung plant nach Presseberichten neue Vollzugshinweise zum Ausbau der Windenergie. Danach sollen die Abstände der Windenergieanlagen zur Wohnbebauung auf das zehnfache der Gesamthöhe eines Windrades ausgeweitet werden. Da in Bayern nur hohe Windräder wirtschaftlich sind, würde das für moderne Anlagen etwa 2.000 Meter Abstand bedeuten. Das wäre in Bayern faktisch das Ende des Windkraftausbaus. Mit den derzeit geltenden 800 Meter Abstand von Wohnbebauung beträgt die planbare Fläche für Windkraft immerhin noch gut 5 Prozent des Staatsgebiets in Bayern. Mit der Erhöhung auf 2.000 Meter Abstand würde sich die planbare Fläche auf unter ein Hundertstel reduzieren, d.h. auf 0,05 Prozent des Staatsgebiets, wenn man die anderen bestehenden Restriktionen nicht einsetzt. Schon bei einem pauschalen Abstand von 1.000 Meter blieb kaum noch Platz für neue Windkraftanlagen.
Ältere Menschen haben ja meist eine Scheu vor moderner Technik. So auch ich. Ich habe zwar ein Handy, aber eins, mit dem man telefonieren kann, mit großen Tasten. Nur anrufen, sonst nichts. SMS habe ich versucht, aber vier Mal drücken, um einen der häufigsten Buchstaben (das s) zu bekommen, dazu bin ich zu ungeduldig. Außerdem drehte ein Algorithmus (T6, wie ich später erfuhr) alle eingegebenen Buchstaben herum. An Computer habe ich mich bisher noch nicht herangetraut: zu kompliziert. Doch nun habe ich mich bequatschen lassen: Der neue iPad, totaaal einfach! Die Schrift so groß, wie du willst! Intuitiv zu bedienen was willst du mehr?! Nachdem die Leiterin des Seniorenheims mir versichert hatte, dass ich überall Funkempfang (WLAN, WiFi oder wie immer man das nennt) hätte, war mein Entschluss gefasst. Ich verzichtete also auf eine Woche Mallorca (3-Sterne-Hotel, all inclusive mit Flug) und kaufte mir einen Apple iPad 4 mit Retina-Display. Gestochen scharf, wie man mir sagte.
Uns erreicht folgende Stellungnahme des Ermittlungsausschusses (EA) Frankfurt zur Demonstration vom 1. Juni 2013. Üblicherweise veröffentlicht der EA Frankfurt nach größeren Demonstrationen eine Bilanz, bei der dargestellt werden soll, was an Fakten während einer Demonstration an uns herangetragen wird. Dieses Mal haben dies jedoch andere schon getan. Dass es eine Vielzahl von Schwerverletzten gab, und Sanitäterinnen der Zugang zu ihnen verweigert wurde, dass Rechtsanwältinnen eingekesselt wurden, dass Journalistinnen ihre Arbeit mit Verletzungen bezahlt haben, dass wahllos Pfefferspray eingesetzt wurde, dass die Polizei zu keiner Zeit beabsichtigte, die Demonstration an der Europäischen Zentralbank (EZB) vorbeigehen zu lassen, dass es sich um ein planmäßiges Vorgehen gehandelt hat usw., ist alles der Tagespresse zu entnehmen.
Es gibt keine zweite Chance, für den ersten Eindruck. Wenn Sie sich im geschäftlichen Netzwerk Xing gut präsentieren wollen, ist Ihr Profil-Foto wichtiger, als Sie denken. Der Schnappschuss mit dem Handy vom letzten Urlaub oder der Geburtstagsfeier muss doch reichen, denken viele Xing-Nutzer. Ist das zufällig auch Ihre Meinung, was Ihr Foto im Internetportal Xing betrifft? Oder zeigt Ihr Foto vielleicht sogar nette andere Menschen im Hintergrund, den Ballermann oder diverse Autos, Häuser, Berge, Geschäfte, Straßen u.s.w.? Was die Kleidung betrifft, sieht man Ihnen den Urlaub bzw. die Feier ebenso sofort an: lilablassblau gestreiftes Hemd oder oranges Shirt mit sehr wildem Muster? Zum Glück kann man wenigstens die Badelatschen nicht erkennen, da das Foto an den nackten Knien endet. Genauso oft findet man Fotos die vor dem Büroregal, dem Kleiderschrank, Omas Gemälde von anno dazumal mit der Digitalkamera geknipst wurden.
Ein Augenzeugenbericht von der Demo am 1. Juni 2013
Axel Köhler-Schnura (64), Ökonom und Aktivist der Coordination gegen Bayer-Gefahren, berichtet live vom Polizeiterror gegen die Blockupy-Demonstration in Frankfurt am 1. Juni. "Eine Armada von hochgerüsteten und vermummten Polizeikriegern hatte im ersten Teil der Demonstration den Block der Interventionistischen Linken aus dem Nichts heraus brutal überfallen und eingekesselt. Mit Freunden stand ich unmittelbar an der Nahtstelle. Vor mir fünf dichtgedrängte Reihen schwarzer Repressionskräfte. Dahinter der Kessel mit vielen hundert Demonstrantinnen, Demonstranten und einem Lautsprecherwagen." (Foto: Blockupy Europe)
Die Türkei ist seit Jahren eines der beliebtesten Reiseziele deutscher Urlauber. Das gilt ganz besonders für die Region zwischen Antalya und Alanya an der türkischen Südküste, zurecht auch Türkische Riviera genannt.
Gabriele Kussmaul-Huber, Fachfrau rund um das Thema Stoffwechsel
Wenn wir von Stoffwechsel sprechen, verbinden wir damit automatisch das Abnehmen. Gerade für uns Frauen ist dieses Thema allgegenwärtig. Denn irgendetwas haben wir doch immer an unserer Figur auszusetzen, das in unseren Augen verbesserungswürdig wäre. Hier und da ein paar Pfündchen weniger oder falsch proportioniert und nicht zuletzt ja noch diese leidige Cellulite.
In der Auseinandersetzung um einen Tarifvertrag beim Internet-Versandhändler Amazon ist die Stimmung im Gewerkschaftslager gut. Die ver.di-Verhandlungsführer Bernhard Schiederig für Hessen und Jörg Lauenroth-Mago für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: „Die Beteiligung an den bisherigen Streiktagen war mehr als zufriedenstellend. Die Kolleginnen und Kollegen sind motiviert und haben die Kraft, diesen Weg weiter zu gehen.“ Deshalb ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Beschäftigten an den Amazon-Standorten in Bad Hersfeld und Leipzig für Montag, den 3. Juni 2013, zu einem erneuten Tagesstreik auf. Es ist für beide Standorte der dritte Streiktag. Er beginnt mit der Frühschicht ab 6:00 Uhr beziehungsweise ab 6:30 Uhr und endet mit dem Arbeitsende in der Spätschicht.
Kinostar bereichert Zwickauer Jugendserie „Ich sehe die Sonne“
Zwickau.- Die Dreharbeiten zur ersten Folge der Jugendserie „Ich sehe die Sonne“ sind fast abgeschlossen. Am Sonntag werden die letzten Szenen auf der Pferdefarm in Niederhohndorf gedreht. Dafür hat der Förderverein „Ich sehe die Sonne e.V.“ die Berliner Schauspielerin Carolina Rath (Foto) gewinnen können. Rath ist auch Filmemacherin und hat unter anderem an der New York Film Academy studiert. Bei dem in Andalusien gedrehten Western „Und sie kehrten niemals wieder“, der im Juni seine Kinopremiere feiern wird, spielt sie in der Hauptrolle eine Kopfgeldjägerin. Klar, dass sie da auch reiten können muss. Marina von Stroganoff, die das Projekt ISDS ins Leben gerufen hat, freut sich: „Mit Carolina haben wir eine echte Vollblutschauspielerin gewonnen, die unsere Serie bedeutend aufwertet. Ich freue mich sehr, sie am Wochenende mit unseren Kids gemeinsam in Aktion erleben zu können.“
SAP ist nicht nur eines der erfolgreichsten IT Unternehmen weltweit, sondern gehört zu den Firmen, die sich seit Jahrzehnten als attraktiver Arbeitgeber am Markt positioniert haben. Im Laufe der Jahre hat sich SAP zum größten Software Anbieter in Europa entwickelt. SAP hat sich als Marktführer im Bereich betrieblicher Anwendungen weltweit etabliert und bleibt auch weiterhin ein äußerst attraktiver Arbeitgeber für IT-Spezialisten. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften, die sich für die Weiterentwicklung von SAP-Lösungen begeistern, wächst stetig. Mit innovativen Technologien und einem klaren Fokus auf die Optimierung von Geschäftsprozessen bietet SAP viele spannende Karrieremöglichkeiten. In diesem Artikel erfahren Sie, warum SAP nach wie vor der bevorzugte Arbeitgeber für IT-Ingenieure ist und welche vielversprechenden Jobchancen in der SAP-Welt aktuell bestehen. Erfahren Sie auch, wie die SAP Business Solutions Unternehmen weltweit dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und warum Sie als Fachkraft Teil dieser erfolgreichen Zukunft werden sollten.
Entwicklung in Ägypten und die Zukunft der Revolution (Teil 1)
Die Entwicklung in Ägypten und die Zukunft der dortigen Revolution ist ein brennendes Thema. Gabi Bieberstein trägt in dieser Artikelserie aktuelle Nachrichten und Analysen zusammen. Bei den Analysen stützt sie sich unter anderem auf Ergebnisse des Seminars „Arabellion – Zeitenwende im arabischen Raum“, das im Januar 2013 vom Versöhnungsbund in NRW durchgeführt wurde. [1] Der Begriff Arabellion war damals gewählt worden, um die Begriffe „arabischer Frühling“ und „Revolution“ zu vermeiden. Denn von einem „arabischen Frühling“ wird im arabischen Raum nicht gesprochen, und die Frage, ob es sich in Ägypten, Tunesien und Syrien um Revolutionen handelt, sollte auf dem Seminar erst noch diskutiert werden. Der Begriff Arabellion wurde bereits im Juli 2011 verwendet - unter anderem von der FAZ [2] -, um zum Ausdruck zu bringen, dass es sich bei den Ereignissen um ein „arabisches Jahrhundertprojekt“ handelt. Ein weiteres Seminar zu dem Thema ist für Januar 2014 geplant. [3] (Der Tahrirplatz in Kairo, Februar 2011 - Foto: Mona, Wikimedia Commons)
Interview mit Slov ant Gali über Kommunismus im 21. Jahrhundert
In seinem Buch »Gemeinschaft der Glückssüchtigen« versucht Slov ant Gali, Tendenzen in unserer Gesellschaft aufzuspüren, die die kapitalistische Fixierung auf Privateigentum und Konkurrenz überwinden könnten und auf eine Zukunftsgesellschaft verweisen, in der die Menschen frei sind und zugleich ihre Gemeinschaft entwickeln. NGO Online sprach mit dem Autor über Glückssucht, Kommunismus, DDR, Freiheit, Egoismus, Piraten und dialektischen Materialismus. (Foto: Patricia Heidrich - unbekannt-verzogen.net)
Das ist eine Geschichte, die zum Titel dieser Kolumne passt. Hermine D. ist eine reizende alte Dame im Alter von 96 Jahren. Sie lebt alleine in einem Häuschen in H., wird mit Hilfe von „Pflegestufe 1“ versorgt und ist in der Nachbarschaft gut vernetzt. Ihre 51 kg stemmt sie noch unter Schnaufen die Treppe hoch. Sie sieht schlecht, hört trotz Gerät noch schlechter und ist trotzdem empfindlich gegen grelles Licht und plötzliche Geräusche. Erbmasse der Jahre im Luftschutzkeller des 2. Weltkrieges. Ihr Geist ist wach und sie liebt das Leben, kann sich an Kleinigkeiten freuen. Über die Blumen im Garten, die freundlichen Helfer beim Putzen und in der Seniorenstation. Mit ihrem Rollator durchpflügt sie die Fußgängerzone von H. wie die USS Enterprise den Pazifik. Sie hat schon „Millionenfragen“ bei Jauch aus dem Stegreif beantwortet. Sie kann Gedichte von Schiller auswendig und weiß, dass Goethes „Reineke Fuchs“ in Hexametern geschrieben ist. Sie genießt ihre (wenn auch etwas eingeschränkte) Selbständigkeit. Doch irgendwann fordert das Alter seinen Tribut.
Die niedrigen Zinsen bei sicheren Finanzanlagen gleichen zurzeit nicht einmal die Inflation aus. Wer zurzeit noch eine hohe Rendite erreichen will, muss immer risikoreicher investieren. Seit Mitte letzten Jahres können sich Anleger mit den sogenannten Vermögensanlagen-Informationsblättern über die Chancen und Risiken ihrer Geldanlage informieren. Stiftung Warentest hat nun festgestellt, dass diese Blätter für die Verbraucher jedoch wenig nützlich sind.
Gesundheitsreformen, Leistungskürzungen trotz Beitragserhöhungen, Zusatzbeiträge - so sehen die Nachrichten der gesetzlichen Krankenversicherung aus, die den Bedarf zusätzlicher Absicherungen für den Erhalt der Gesundheit immer höher werden lassen. Gerade der Zahnbereich erfährt dabei immer wieder große Einschränkungen im gesetzlichen Leistungsumfang, sodass eine private Versicherung für die Zähne immer wichtiger wird, vor allem weil Zahnersatz früher oder später für jeden ein Thema wird.
Die europäische Energiepolitik unter Kommissar Oettinger (CDU) leidet unter schweren Fehlanalyse. Energiepreise und Energiesicherheit stehen zwar im Mittelpunkt , aber die entscheidende Ursache der Energiepreissteigerung - die Verknappung der Verfügbarkeit fossiler Rohstoffe – hat die EU Kommission immer noch nicht erkannt. Der gestrige EU-Gipfel war ursprünglich ausschließlich für Energiefragen vorgesehen. Nachdem aber das Thema der Steuerhinterziehung zusätzlich aufgenommen wurden, interessierten sich die Medien nicht mehr für die Energiebeschlüsse, obwohl es im Vorfeld in den konservativen Medien Berichte gab und insbesondere EU-Kommissar Oettinger breiten Raum bekam für seine Sicht der Energiepolitik. Aktuell wirbt er dafür, mit Hilfe von Schiefergasfracking das klimaschädliche fossile Energiesystem weiter aufrecht zu halten.
Wer die zahllosen Bücher zum Thema Ökologie überblickt, bekommt leicht den Eindruck, es handele sich hier um eine Art Geheimwissenschaft für Erleuchtete. Sobald der enge Rahmen der klassisch naturwissenschaftlichen Ökologie verlassen wird und Begriffe wie ganzheitlich, evolutiv oder gar spirituell ins Spiel kommen, wird die Sache den meisten suspekt. Sie sind unserem wissenschaftlich geschultem Geist fremd. Nachvollziehbar wird Ökologie nur, wenn sie in den konkreten Zusammenhang von Wissenschaft und Politik gestellt ist. Die ethischen Fragen bleiben bei dieser Betrachtungsweise außen vor. Es geht aber im Leben nicht nur um Sachwerte. Die Forderung, der natürlichen Mitwelt Respekt zu bezeugen, ihren Eigenwert anzuerkennen, ist das Kernstück einer Ethik, die zur Leitlinie gesellschaftlichen Handelns werden muss. Ansätze einer solchen Entwicklung sind vorhanden. In verschiedenen Ländern und auf übernationaler Ebene gibt es inzwischen viele Initiativen, die den Paradigmenwechsel für sich vollzogen haben und in der Lage sind, den Charakter staatlicher Politik zu verändern.