Studie
Greenpeace rechnet mit 90.000 Todesopfern durch Tschernobyl
Ein Greenpeace-Bericht, an dem rund 60 Wissenschaftler aus aller Welt mitgearbeitet haben, zeige, dass bedeutend mehr Menschen an den Folgen des Atomunglücks gestorben seien, sagte Breuer. Genaue Opferzahlen könne der Bericht aber nicht nennen, weil sich die gesundheitlichen Folgen noch nicht abschließend beurteilen ließen. Eine Zahl von rund 90.000 Toten weltweit ist nach Ansicht Breuers aber "realistisch".
Greenpeace International geht nach einem Vergleich mit früheren Sterbedaten davon aus, dass allein in den vergangenen 15 Jahren in Russland 60.000 Menschen an den Folgen von Tschernobyl gestorben sind. Schätzungen für Weißrussland und die Ukraine liegen bei bis zu 140.000 Toten.
Im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine war am 26. April 1986 ein Reaktor explodiert, wobei es zu einer Kernschmelze kam. In der Folge wurden mehrere tausend Quadratkilometer Fläche im Umkreis des Kraftwerks radioaktiv verseucht.
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Am 18. Apr. 2006 unter:
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