"Gefahr Innentäter"
Erneute Kritik an unzureichendem Schutz der Atomkraftwerke gegen Terrorangriffen
Zwar stünden an einigen AKWs inzwischen Vernebelungsanlagen. Diese böten jedoch keinen ausreichenden Schutz und erschwerten im Ernstfall den Rettungskräften ihre Arbeit. Ein anfliegendes Flugzeug könne zudem auch in einer Nebelwolke sicherheitsrelevante Anlagenteile treffen, gab Hirsch zu bedenken.
Hirsch sieht die Anlagen Biblis A, Brunsbüttel und Philippsburg 1 als besonders gefährdet an. Grund seien die schwachen Auslegungen der Wandstärken der Reaktorgebäude. Eine weitere Schwachstelle wiesen die Siedewasserreaktoren Brunsbüttel, Philippsburg 1, Isar 1 und Krümmel auf. Im oberen Teil des Reaktorgebäudes befinde sich das Brennelemente-Lagerbecken, das erheblich mehr langlebige radioaktive Stoffe enthalten könne als der Reaktor selbst.
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Am 05. Sep. 2008 unter:
politikStichworte:
« Wirtschaft will nicht mehr Datenschutz
Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich lief nur ein Jahr »
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