datenbank

Abkommen mit USA

Gegenseitiger Zugriff auf Polizeidatenbanken mit Genprofilen und Fingerabdrücken

Deutschland und die USA wollen Polizeidaten zu DNA und Fingerabdrücken austauschen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) kündigten am 11. März in Berlin ein entsprechendes Abkommen mit den USA an. Auch ohne offizielles Ersuchen wollen Deutschland und die USA künftig Daten von Personen - von so genannten "Terrorismusverdächtigen", wie es heißt - übermitteln. Neben Namen, Geburtsdatem oder auch der Staatsangehörigkeit sollen die Behörden in beiden Ländern die Möglichkeit bekommen, in einem automatisierten Verfahren innerhalb weniger Minuten DNA- und Fingerabdruckdaten aus dem Partnerstaat abzugleichen. Bei DNA und Fingerabdrücken werde in einem ersten Schritt lediglich geprüft, ob es eine Übereinstimmung gebe, so Zypries. Wenn es einen Treffer gebe, könnten die Partnerstaaten mehr Informationen über die jeweilige Person anfordern. Gemeinsam mit US-Innenminister Michael Chertoff und seinem Justizkollegen Michael Bernard Mukasey paraphierten Zypries und Schäuble in Berlin ein entsprechendes Abkommen. Das Abkommen muss in Deutschland noch vom Parlament bestätigt werden.

Datenbank "Tizian"

Höhere Bußgelder für Gammelfleisch

Mit drastisch erhöhten Bußgeldern und schärferen Kontrollen wollen Bund und Länder "den Gammelfleischhandel in Deutschland bekämpfen". Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) kündigte am Freitag in Berlin nach Beratungen mit seinen Länder-Amtskollegen an, die Höchstgrenze im Bußgeldkatalog werde von 20.000 auf 50.000 Euro erhöht werden. Der bayerische Landwirtschaftsminister Werner Schnappauf (CSU) will im Freistaat mit einer neuen Datenbank das Vorgehen gegen überlagerte und verdorbene Fleischwaren koordinieren.

Anti-Terror-Datei

Bundesregierung beschließt gemeinsame Datenbank von Polizei und Geheimdiensten

Die Bundesregierung hat am Mittwoch die Einrichtung einer Anti-Terror-Datei beschlossen. In der zentralen Datei sollen "Erkenntnisse über Personen" aus dem Bereich des "internationalen Terrorismus" und ihres Unterstützerumfeldes gespeichert werden. Durch die Datei werde die Zusammenarbeit der deutschen Sicherheitsbehörden gezielt unterstützt. Das Gemeinsame-Dateien-Gesetz - so die offizielle Bezeichnung - soll den Polizeibehörden und Nachrichtendiensten des Bundes und der Länder ermöglichen, eine gemeinsame Datei zu errichten.

Erforscht

Datenbank der Erdoberfläche einsatzbereit

Eine Datenbank über die Bodenbedeckung der Erde im Jahr 2000 (GLC2000) ist nun einsatzbereit. Die Sammlung von Daten erfolgte in weltweiter Zusammenarbeit von über 30 Forschungsorganisationen und wurde von der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission koordiniert. Die Ergebnisse werden nun in zwei Konferenzen vorgestellt. Mit den Aufnahmen sollen wesentliche Wissenslücken in Bezug auf Bodenbedeckung und Vegetation unseres Planeten gefüllt werden.

Neu im Internet

Datenbank "Umwelt und Verkehr" eingerichtet

Das neue Internetangebot des Umweltbundesamtes hält Antworten auf viele Fragen zur nachhaltigen Verkehrspolitik und zur Verkehrsplanung bereit. So finden Interessierte Antwort auf Fragen, wie: Lässt sich Mobilität erhalten und die Güterversorgung sichern, ohne dass der Verkehr langfristig Mensch und Umwelt übermäßig belastet?

Weltgesundheitsorganisation soll Datenbank erstellen

Billigere Hilfsaktionen durch Bericht zu Patenten auf Medikamente

Anlässlich der Weltgesundheitsversammlung (WHA) hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen am Donnerstag einen Bericht über die Patentsituation von 18 Medikamenten in 29 Ländern veröffentlicht. Der Bericht rücke gängige Fehlauffassungen über Patente zurecht und stelle die Versuche einiger Länder dar, Patenthindernisse zu überwinden, um lebensnotwendige Medikamente zugänglich zu machen, so die Organisation. Vertreter aus 192 Ländern werden auf der WHA in den kommenden Tagen über "Patentrecht, Innovationen und öffentliche Gesundheit" diskutieren. Von dem vorgelegten Bericht sollen Gesundheitsministerien und Non-Profit-Unternehmen Gebrauch machen können und so davor bewahrt werden, sich zum Kauf teurer Medikamente drängen zu lassen, wenn dies nicht notwenig ist.

Zitronensäure oder E 330

Internetdatenbank informiert über E-Nummern

Sie konservieren, färben und stabilisieren: Lebensmittelzusatzstoffe werden wegen ihrer vielfältigen Funktionen in den unterschiedlichsten Produkten eingesetzt. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern haben sie oftmals einen schlechten Ruf. So werden Zusatzstoffe häufig mit Allergien oder anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Die Verbraucher Initiative bietet deshalb im Internet kostenlose Informationen zum Thema an.

Lernen in der Natur

Datenbank zu Kinder- und Jugendreisen in Großschutzgebiete im Netz

Die Naturfreundejugend Deutschlands präsentiert auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin eine neue Datenbank, in denen sie die deutschen Großschutzgebiete als Lern- und Erlebnisort für Kinder und Jugendliche vorstellt. Die über 90 deutschen Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate ermöglichen mit ihren zahlreichen Programmangeboten nachhaltiges Lernen über Natur und Umwelt. Die meisten Angebote sind (fast) kostenlos und finden überwiegend an der frischen Luft statt: Der Naturerlebnispfad für die ganze Familie, ein Waldspielplatz für die Kleinen oder spannende Rallyes für Jugendliche sind nur drei der vielfältigen Angebote aus der Datenbank.

Energie

Datenbank für Energiefragen ist online

Die bibliographische Datenbank ENTEC (Energietechnik) ist online gegangen. Die Datenbank listet rund 650.000 Fachpublikationen zu Energiefragen auf, pro Jahr sollen 20.000 Eintäge dazukommen berichtet die Fachinformationszentren (FIZ) Karlsruhe und Frankfurt am Main. Die Seite solle es auch Ungeübten ermöglichen, geziel Informationen zu Themen der Energie abzurufen. Zum Ausprobieren der Datenbank ist auf der Einstiegsseite ein kostenloser Testzugang eingerichtet. Das inhaltliche Spektrum von ENTEC reicht von fossilen Energieträgern über Kern- und Fusionsenergie bis hin zu erneuerbaren Energiequellen. Behandelt werden Forschungs- und Anwendungsfragen sowie Energiepolitik und Energiewirtschaft.

Rasterfahndung

Fast 20 000 Menschen in Datenbanken erfasst

Beim Bundeskriminalamt sind 19 872 Menschen nach der Rasterfahndung erfasst. Das geht aus Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der PDS-Bundestagsfraktion hervor. Beim BKA sind demnach mit der Sammlung, Sichtung und Auswertung der Daten bis zu sechs Mitarbeiter beschäftigt.