Online-Kampagnen setzen Konzerne unter Druck und stärken Verbraucherschutz

Neustart von www.greenpeace.de

Neues Design, neue Technik auf OpenSource Basis und neue Aktionsmöglichkeiten bietet die Homepage von Greenpeace seit heute. Mit Hilfe einer ABC-Leiste, dem "ABC des Widerstands", ermöglicht www.greenpeace.de einen schnellen Zugriff auf eine große Anzahl an Informationen über verschiedene Themen von "Atom" bis "Zertifizierung von Holzprodukten". Auf drei Ebenen können User aktuelle Informationen, Studien, Bilder und Filme herunterladen und mit Hilfe der ABC-Leiste die Ebenen sehr leicht wechseln.

"Die User bekommen in den nächsten Monaten die Möglichkeit, sich als Internet-Aktivisten zu registrieren", sagt Greenpeace-Sprecher Fouad Hamdan. "Mit der neuen Macht des Internets wollen wir Ölkonzerne wie Esso unter Druck setzen, damit sie endlich massiv in den Klimaschutz investieren. Unsere Online-Kampagnen ergänzen die Offline-Kampagnen und sollen mehr Menschen ermöglichen, sich einzumischen."

Greenpeace International und nationale Greenpeace- Büros haben nun eine gemeinsame technische Plattform. Sie funktioniert mit dem "ArsDigita Community System" (ACS), einem OpenSource Content Management System (CMS). Das System verbindet Greenpeace-Büros weltweit und eignet sich besonders für große, datenbankbasierte Websites. Sobald das CMS in einer überarbeiteten Version vorliegt, wird es von Greenpeace der Internet-Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Hamburger Agentur Elephant Seven (www.e-7.com) entwickelte verschiedene CMS-Module für das "ABC des Widerstands" und zeichnet auch für das Design verantwortlich. Horst Wagner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Elephant Seven: "Bei der Gestaltung der Website ging es vor allem darum, Greenpeace authentisch darzustellen: dynamisch, provokativ, aktions- und verbraucherorientiert. www.greenpeace.de ist eine Homepage des Widerstands, die genau wie Greenpeace kompromisslos ist."

Kompromisslos sind auch Tausende User der Greenpeace- Community "EinkaufsNetz" (www.greenpeace.de/einkaufsnetz), die sich bald auf der neuen Website vielfältiger für ihre Verbraucherinteressen einsetzen können. "Wir wollen weiterhin mit Hilfe des EinkaufsNetzes Konzernen wie Nestlé und Unilever auf die Finger klopfen, damit sie Lebensmittel ohne Gentechnik, Antibiotika und Chemie anbieten", sagt Hamdan.

"Greenpeace bietet hier Orientierung. Nur wer aktiv wird und sich einmischt, kann etwas verändern. Cyberaktivisten werden sich über unsere Homepage gegenseitig unterstützen, Ideen gemeinsam entwickeln und in der realen Welt umsetzen. Wir werden den Usern regelmäßig über den Stand der Kampagnen berichten."