Jugendzeitung ruft zu Stromwechsel auf

LichtBlick

Der Baden-Württembergische Ex-Monopolist EnBW hat zum Anfang des Monats seine Strompreise im Allgemeinen Tarif angehoben. EnBW-Komfort-Kunden zahlten jetzt für ihren überwiegend aus Atomkraft gewonnenen Strom teils erheblich mehr als für Ökostrom beispielsweise von LichtBlick. Darauf weist die Jugendumweltzeitung Juckreiz hin und fordert alle EnBW-Kunden auf, ihr Sonderkündigungsrecht zu nutzen und zu einem umweltfreundlichen Stromanbieter zu wechseln.

"EnBW hat oft genug gezeigt, dass dem Konzern die Sicherheit der Bevölkerung völlig egal ist", kritisieren die Redakteure. Dazu weisen sie auf die immer wieder aufgedeckten massiven Sicherheitsverstöße in den EnBW-Atomkraftwerken. Jeder Stromkunde in Deutschland habe aber die Möglichkeit zu zeigen, dass er etwas ändern wolle. Mit einem Stromwechsel beispielsweise zu LichtBlick könne man nicht nur den privaten Atomausstieg vollziehen, sondern auch Geld sparen. Ein Durchschnittshaushalt mit 2500 Kilowattstunden Jahresverbrauch spare dabei fast 60 Euro im Jahr ein.

"Gewerbe-Kunden sparen gar noch mehr - bei 5.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch beispielsweise fast 240 Euro im Jahr, so die Redaktion. Zudem bestehe der LichtBlick-Strom fast vollständig aus erneuerbaren Energien wie Wasser, Wind und Biomasse kommt und zu acht Prozent aus ebenfalls umweltfreundlicher Erdgas- Kraft-Wärme-Kopplung (Durchschnitt von 2002).

Um den Wechsel noch attraktiver zu machen, bekämen alle, die über die Juckreiz-Ökostrom-Kampagne auf grünen Strom umsteigen, 100 Kilowattstunden als Startguthaben kostenlos. Das reiche für rund hundert Mal Wäsche waschen oder um eine Energiesparlampe fast ein Jahr lang ununterbrochen brennen lassen.

Der vom Juckreiz empfohlene Strom von LichtBlick werde auch von der Stiftung Warentest (test 8/2001) ausdrücklich empfohlen: "Öko muss nicht teuer sein. Umweltschutz und "guter" Service sind zwar nicht kostenlos, bemerkenswert ist aber: Ökostrom von LichtBlick ist bei niedrigem Verbrauch sogar oft günstiger als herkömmlich produzierter Strom."