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ökostrom

Nicht nur am Internationalen Frauentag:

Frauen wechseln zu Ökostrom

Wenn Frauen (und Männer) zu Ökostrom wechseln, zählen Umweltschutz und die Ablehnung von Atomenergie zu ihren wichtigsten Motiven. Frauen wollen dabei stärker als Konsumentin Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen nehmen, während Männer eher die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern fördern wollen. Stromwechsel-Trainings stellen dabei eine erfolgreiche Strategie dar, um die Entscheidung für grünen Strom und somit konkretes Handeln zu unterstützen. Dies zeigt ein Forschungsprojekt von LIFE e. V. / genanet – Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit und der Freien Universität Berlin (FU Berlin), das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wurde.

Neun weitere Ökostromprodukte

"Der Markt glaubwürdiger Ökostromprodukte legt zu"

Nach Einschätzung des Vereins "Grüner Strom Label" legt der Markt "glaubwürdiger Ökostromprodukte" zu. Aufgabe der unter anderem von EUROSOLAR, dem Bund für Umwelt- und Naturschutz, dem Deutschen Naturschutzring und der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW getragenen Vereinigung ist es, Öko-Strom kritisch unter die Lupe zu nehmen. Mit "Grüner Strom Label Gold" werden nur Angebote mit maximalem Umweltnutzen ausgezeichnet, wenn also mit den Einnahmen vergleichsweise viele erneuerbare Energieanlaagen hinzugebaut werden. Der eine oder andere sonstige Anbieter verkauft nämlich Strom aus alten Wasserkraftwerken teuer als Ökostrom, wodurch sich im Grunde nur dessen Gewinn erhöht. Der Verein teilt nun mit, dass im ersten Halbjahr 2008 neun weitere Ökostromprodukte mit der höchsten Auszeichnung versehen wurden.

Europäische Ausschreibung

Bundestag stellt auf Ökostrom um

Der Bundestag wird seine Energieversorgung vollständig auf Ökostrom umstellen. Einen entsprechenden Beschluss fasste nach Angaben der Bundestagsverwaltung vom 13. März die Bau- und Raumkommission des Parlaments. Damit werde es nun eine europäische Ausschreibung geben. Die Laufzeit ist zunächst auf ein Jahr begrenzt.

"Einfacher Eingriff des Gesetzgebers"

Forscher fordert Ökostrom als verpflichtendes Standardangebot

Nach Ansicht von Daniel Pichert, Forscher am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, könnte der Gesetzgeber mit einem einfachen Eingriff die Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Energiequellen schlagartig erhöhen. Damit der Anteil des Ökostroms gesteigert werden könne, müsste ein Ökostromtarif zum Standardangebot werden und ein kerkömmlicher Tarif nur auf expliziten Wunsch verkauft werden.

Wind, Wasser & Biomasse

Umweltbundesamt fordert Ökostrom für Behörden

Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Andreas Troge, hat Bund, Länder und Gemeinden aufgefordert, bei der Energieversorgung verstärkt auf Ökostrom zu setzen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Troge, der Staat müsse mit Blick auf den Klimawandel "den Worten Taten folgen lassen" und Energie aus Wind, Wasser und Biomasse nutzen. Dies mache das Bundesumweltministerium schon seit einigen Jahren vor. Wer auf "grünen Strom" setze, "schont das Klima - und das zu durchaus wettbewerbsfähigen Preisen", sagte der UBA-Präsident.

Übersicht zu Ökostrom online

Ökostrom kaum teurer als Kohle- und Atommix

Ökostrom ist nach einer Marktübersicht des Öko-Instituts nur unwesentlich teurer als die diversen Strommixe mit Atom- und Kohlestrom. Für einen Ein-Personen-Haushalt lägen die Mehrkosten beispielsweise im Schnitt bei rund zwei Euro im Monat, berichtet das Institut in seiner "EcoTopTen"-Übersicht. In einigen Fällen schnitten Öko-Stromangebote preislich sogar besser ab als konventioneller Strom vom örtlichen Versorger. Das Vorurteil, grüner Strom sei generell viel zu teuer, sei überholt.

"Aktiv bei der politischen Willensbildung"

Stromkonzerne wollen Änderungen bei Ökostrom-Förderung

Der Verband der deutschen Stromwirtschaft VDEW möchte die Förderung von erneuerbaren Energien ändern. Erzeuger von Ökostrom sollten zukünftig die Wahl haben, ob sie sich ihren Strom über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder über das VDEW-System vergelten ließen. Allerdings solle es "um Missbrauch vorzubeugen" nicht möglich sein, nach dem Wechsel zum EEG zurückzukehren. Insgesamt sei das Konzept nach Angaben des Verbandes dazu gedacht, erneuerbare Energien durch "effiziente und marktgerechte Förderprogramme" zu stärken. Verschiedene Ökostrom-Verbande hingegen hatten sich vor kurzem empört darüber gezeigt, dass der VDEW eigentlich nur ungeliebte Kleinproduzenten vom Markt drängen und Marktanteile sichern wolle. Denn die vom EEG gesicherte Abnahmegarantie für den grünen Strom gibt es beim VDEW-Modell nicht.

Grüner Strom

Wasserkraft größte Ökostromquelle Europas

Rund 277 Milliarden Kilowattstunden Strom sind im vergangenen jahr in der gesamten Europäischen Union aus Wasserkraft gewonnen worden. Wie der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) meldet, entspricht das gut neun Prozent der Gesamtstromproduktion. Das Wasserkraftangebot in den einzelnen Ländern hängt nach Angaben des Branchenverbandes vor allem von Landschaft und Klima ab. So herrschten in gebirgsreichen Gebieten besonders gute Bedingungen für die Gewinnung von Strom durch Wasserkraft.

Vor dem Urlaub: Stecker raus

Stromsparen und günstigen Ökostrom ordern schont die Umwelt

Wer in den wohl verdienten Sommerurlaub entschwindet, sollte vorher den Stecker von Fernseher, Stereo-Anlage und Co. ziehen. Das empfiehlt Juckreiz - Die Jugendumweltzeitung aus Berlin. Dadurch werde nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch Geld zu sparen gespart. Wer nicht gleich den Stecker ziehen will, sollte zu schaltbaren Steckerleisten greifen, rät die Redaktion. Damit lassen sich auch im Alltag elektrische Geräte komplett ausschalten. Das dafür investierte Geld sei nach wenigen Monaten wieder eingespart. Auch der Umstieg auf Ökostrom könne sich finanziell lohnen, da er oft günstiger sei als herkömmlich produzierte Elektrizität.

Zustimmung von IG Metall, Bauern und Windkraft-Verband

Bundestag beschließt neues Ökostrom-Gesetz

Der Bundestag hat am Freitag die Neuregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Die neuen Förderregeln für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stießen auf breite Zustimmung. Sowohl der Deutsche Bauernverband als auch die IG Metall begrüßten die Neufassung. Das "Aktionsbündnis Erneuerbare Energien", dem auch der Bundesverband mittelständische Wirtschaft sowie kirchliche Organisationen angehören, wertete die Novelle als "Riesenschritt" auf dem "Weg in eine neue Energiewirtschaft".

"Juckreiz" verschenkt Ökostrom

Statt Hitzewellen und Jahrhundert-Fluten lieber auf Ökostrom umsteigen

Während Atomkraftwerk-Betreiber zum Stromsparen aufrufen, verschenkt die Jugendumweltzeitung "Juckreiz" aus Berlin noch bis Ende des Monats 150 Kilowattstunden Ökostrom an Strom-Wechsler. "Natürlich ist der nicht verbrauchte Strom der umweltfreundlichste Strom", meint die Jugendzeitschrift. "Aber mindestens genauso wichtig ist es, den verbrauchten Strom umweltfreundlich zu erzeugen. Denn sonst waren die diesjährige Hitzewelle und das letztjährige Hochwasser nur freundliche Vorboten der Klimakatastrophe."

Erneuerbare Energien

Greenpeace: Ökostrom-Gesetz ausweiten, nicht aufweichen

Im aktuellen Streit um die geplante Novelle des "Erneuerbaren Energien Gesetzes" (EEG) fordert Greenpeace, der Industrie nicht die Zahlungen für den Ökostrom zu erlassen. Greenpeace erwartet von Umweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/ Grüne), dem entsprechenden Ansinnen von Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) eine deutliche Absage zu erteilen. Dieser möchte die Aluminium- und Chlorchemie, die besonders viel Energie verbraucht, von der durch das EEG geregelten Ökostrom-Umlage befreien. Eine Stellungnahme Trittins zur Novellierung wird für Anfang kommender Woche erwartet. Greenpeace legt heute einen eigenen Vorschlag für den neuen Gesetzestext vor.

Verantwortungsbewusst

Verkehrsclub steigt um auf Ökostrom

Kein Aprilscherz: Seit dem 1. April bezieht der Landesverband Berlin des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Ökostrom - und spart dabei sogar noch Geld. "Der VCD setzt sich für einen verantwortungsvollen Einsatz der verschiedenen Verkehrsmittel ein. Das soll sich bei uns auch im Stromanbieter niederschlagen", begründet VCD-Geschäftsstellenleiter Sandro Battistini den Wechsel seines Verbandes. "Die Ökostrom-Initiative der Jugendumweltzeitung Juckreiz war für uns der Auslöser, endlich Kohle- und Atomstrom aus unserem Büro zu verbannen."

Ökostrom-Kampagne der Jugendumweltzeitung Juckreiz

Weiterhin 100 Kilowattstunden Ökostrom kostenlos

Stromkunden, die auf umweltfreundlich produzierte Energie umsteigen, werden belohnt: Die Jugendumweltzeitung Juckreiz aus Berlin setzt ihre Ökostrom-Wechsel-Kampagne fort und verschenkt weiterhin 100 Kilowattstunden Ökostrom an jeden Neukunden. Dabei kann ein Durchschnitts-Haushalt mit dem Wechseln sogar rund 50 Euro im Jahr sparen - das Startguthaben noch nicht einmal eingerechnet.

Wettbewerbspolitik versus Umweltschutz

EU überprüft deutsche Regelung zur Förderung von Ökostrom

EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti will wegen der deutschen Regelung zur Förderung von Ökostrom Mitte September voraussichtlich ein Beihilfeverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland einleiten. Die Wettbewerbshüter der Europäischen Kommission überprüften seit einigen Wochen das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, meldete das Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab.