afrika Nachrichten & Informationen

Nigeria Nachrichten

Erneuerbare Energie in Afrika - Kostbar, teuer und selten – das Erdöl aus Nigeria

"Es gibt keine Nacht im Niger Delta", weil die 124 Gasflammen der Ölproduktion immer brennen, sagte Laura Ehling über die Erdölförderungsstätte im westafrikanischen Land Nigeria. Die 20-jährige Studentin berichtet Jugendlichen auf dem Umweltkongress Eco´n´action in Berlin über ihre Zeit bei der kanadischen Umweltorganisation One Sky in Nigeria. Dort hat sie mit anderen Umweltschützern die erste Konferenz zu regenerativen Energien organisiert. Seitdem hat sich auch die erste nigerianische Nichtregierungsorganisation gegründet, die sich ausschließlich nur mit erneuerbaren Energien beschäftigt, sagte Ehling. Das sei ein erster Schritt in eine andere Richtung: Denn Nigeria lebe zu 80 Prozent von der Erdölproduktion. Immerhin gab es, als sie da war, drei Energy Research Centers in Nigeria. Diese Forschungszentren bauen regenerative Energieprojekte und probieren sie aus. Allerdings "kann man an zwei Händen abzählen, was sie gemacht haben", sagte Ehling.

Urlaub in Kamerun und die Besonderheiten bei der Einreise

Vorbereitungen für einen Urlaub in Kamerun

Albert Bertin Essama Medjo über die Vorkehrungen, die zu einem Urlaub in Kamerun getroffen werden solltenKamerun ist ein erstaunliches Land und wird immer beliebter in der Wahl des ausersehenen Urlaubslandes. Sehr viel Abwechslung findet sich sowohl in den Aktivitäten als auch in der kulturellen Ausdruckskraft, das in Zentralafrika existiert. Sehr gerne wird Kamerun als „kleines Afrika“ bezeichnet, weil es dort besonders viele verschiedene Facetten zu entdecken gibt. Darunter sind zum Beispiel Plateaus, Berge und auch Vulkane sowie Savannengebiete, Seen und natürlich etwas Regenwald. Doch auch wenn Kamerun sehr vielfältige Möglichkeiten bereithält, sind die Bestimmungen und Besonderheiten zur Einreise nicht zu missachten.

EMS fördert Bildung in Afrika, Asien und dem Nahen Osten

Schwerpunkt der Projektförderung ab 2014

Die Evangelische Mission in Solidarität (EMS) setzt ihren Förderschwerpunkt für den Zeitraum 2014 - 2016 auf kirchliche und berufliche Bildung sowie auf den Bereich „Bewahrung der Schöpfung“. Das hat der EMS-Missionsrat auf Empfehlung der internationalen Kommission zur Vergabe von Fördermitteln für Projekte und Programme auf seiner Sitzung im Juni entschieden. Für 2014 - 2016 wurden 76 Projektanträge aus den zehn Ländern der EMS-Gemeinschaft bewilligt, für die insgesamt jährlich 1.360 Mio. EUR zur Verfügung stehen. Die Gelder für den Bildungsbereich machen 55 Prozent der bewilligten Mittel aus.

Afrika: Medizinische Versorgung und Respekt für medizinische Hilfe notwendig

Pressemitteilung von Ärzte ohne Grenzen

Nach der Übernahme der Hauptstadt Bangui durch die Oppositionsgruppe Seleka appelliert die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen an alle Akteure des Konflikts, der Bevölkerung nicht nur in der Hauptstadt sondern auch im Rest des Landes Zugang zu medizinischen Einrichtungen zu gewähren. Die medizinische Versorgung muss ermöglicht sowie das medizinische Personal, Büros und Gesundheitseinrichtungen müssen respektiert werden und dürfen nicht Ziel von Angriffen sein.

Action Medeor: Medikamentenherstellung in Afrika

Chancen und Herausforderungen

medikamente afrika„Medikamente für Krankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose sind in den meisten Entwicklungsländern nur für einen Bruchteil der Bevölkerung verfügbar. Jährlich sterben Millionen Menschen, darunter viele Kinder, an Krankheiten, die behandelbar sind“, sagte Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien in Nordrhein-Westfalen anlässlich der internationalen Fachtagung „Local Production and Access to Medicines“, die von dem Deutschen Medikamentenhilfswerk action medeor mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert und von der Staatskanzlei NRW im Rahmen der „Eine-Welt-Politik“ finanziert wurde. Im Fokus der Fachtagung stand die Frage: Hilft lokale Produktion von Medikamenten, die fehlende Infrastruktur auszugleichen und den Zugang zu hochwertigen und bezahlbaren Arzneimitteln zu sichern?

Prof. Dr. Werner Ruf: Kein neues Afghanistan in Afrika!

Gemeinsame Stellungnahme der AG Friedensforschung (Kassel) und des Bundesausschusses Friedensratschlag

In einer gemeinsamen Stellungnahme aus Friedensforschung und Friedensbewegung wird sowohl der Militärintervention Frankreichs als auch allen militärischen Unterstützungsleistungen eine Absage erteilt. Die Autoren der Stellungnahme, die Kasseler Politikwissenschaftler Werner Ruf und Peter Strutynski, gehen auf die Hintergründe des Konflikts und die Interessen der französischen Regierung ein, beschreiben die Gefahren der Intervention und benennen friedenspolitische Alternativen.

Korruption in Afrika – kein Thema in Ruanda

Ruanda freut sich 18 Jahre nach dem Völkermord auf europäische Investoren

Ruanda nach Völkermord auch die Korruption überwundenDie Geschichte des kleinen gallischen Dorfes mit dem dicken und dem kleinen Krieger ist jedem bekannt. Es ist ein Dorf, das sich von seiner Umgebung gerade in Form seiner Unabhängigkeit und einer eigenen Herangehensweise an Probleme absetzt. Ähnlich sticht das ostafrikanische Land Ruanda seit Jahren positiv hervor aus dem Strauß der Vorurteile, der von außen gerne auf das gesamte Afrika übertragen wird. 18 Jahre nach dem Völkermord von 1994 entwickelt sich dieser Staat zu einem Vorbild. In einer kleinen Serie werden wir uns hier mit dem Thema Afrika und besonders mit dem Vorbild Ruanda beschäftigen. In diesem Artikel geht Thema Korruption. Die in der nächsten Woche erscheinende zweite Folge unserer Reihe wird das Thema „RUANDA – ein Staat und vor allem eine Gesellschaft auf dem Weg in die Zukunft“ haben.

Kinder in Not, Hunger in Afrika – Spendenaufrufe finden sich überall

Lokale Hilfsorganisationen im Portrait – Heute: Hilfe für Menschen in Not e.V.

Gerade zur Weihnachtszeit sehen wir sie wieder überall, die Aufforderungen zur Spende. Mit eindringlichen Bildern wird uns das Leid offenbart und wir zum Spenden animiert. In einer kleinen Serie möchten wir hier kleine Organisationen vorstellen, die direkt vor Ort mit ihrem Einsatz ohne große kostenintensive Verwaltungen helfen. Hier kommt das Spendengeld direkt an und macht nicht den Umweg über Vorstandsspesen und Verwaltungsstrukturen. Neben der Wohlfahrtsindustrie mit ihrer Werbung gibt es die wirklich vor Ort engagierten Menschen und Organisationen.

Weine aus aller Welt: Das Weinanbaugebiet Nordkap

Rund um den Genuss

Der Weinanbau hat in Südafrika eine besonders lange Tradition, es begann ja alles bereits im Jahr 1659. In diesem Jahre ließ der Gouverneur Riebeeck die ersten Weinstöcke am Nordkap anpflanzen. Auch Napoleon war ein sehr anspruchsvoller Liebhaber dieser hier angebauten Weine. Die Weintradition hat auf der einen Seite diese uralte Geschichte, auf der anderen Seite versuchen die Winzer, aus dieser Weinregion immer mehr herausholen zu können. Heute wird am Nordkap ein sehr qualitätsbewusster Anbau der unterschiedlichen Rebsorten vorgenommen. Dieser wurde allerdings erst nach der Aufhebung der Apartheid durchführbar, seit dieser Zeit ist es den Winzern möglich geworden, auch hochwertige Rebstöcke einzukaufen und großflächige Neuanpflanzungen vornehmen zu können. Allerdings muss angemerkt werden, dass die Weinbauentwicklung am Nordkap als Weinanbaugebiet Südafrikas in keiner Weise als abgeschlossen zu werten ist. Besonders in der Region Upington, in der Nordkapregion in Südafrika, die sich am berühmten Oranje Fluss befindet, werden immer neue Weinregionen und kleine Weingüter etabliert und geschaffen. Aus der Weinbauregion Nordkap in Südafrika geht ein Großteil der insgesamt circa 6.000 gekelterten Weine in ganz Südafrika hervor. Der Weinbau ist in der größten der südafrikanischen Provinzen aber unheimlich von der hier herrschenden Trockenzeit geprägt, trotzdem werden gerade hier ganz hervorragende Weine gekeltert.

ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis

Multis gehen über Leichen

tschad Erstmals wehren sich tschadische Kleinbauern erfolgreich gegen die illegale Praxis des Einbehalts von 10% der Entschädigungszahlungen in der Erdölregion Doba. Die tschadische Organisation Public Interest Law Center (PILC) und dessen Anwältin Delphine Djiraibé, hatte im Namen von 13 Geschädigten Klage gegen einen Kantonschef in der Erdölregion Doba Klage eingereicht. Er wurde beschuldigt, 10% der jeweiligen Entschädigungszahlungen illegal einbehalten zu haben, die die Bauern von der Firma ESSO Tschad für Landnahme erhalten hatten. Wogegen die afrikanischen Kleinbauern sich jetzt noch wehren müssen, sind ESSO und der Egoismus sowie die Ignoranz der Bürger in den Industrienationen.

Vögel: Pirol zurück nach Afrika

Sommer ist für auffälligen Auenvogel vorbei

Rückflug des Pirol nach Afrika Warmen Sommertagen und reichhaltigem Nahrungsangebot zum Trotz: Für den Pirol, einem Charaktervogel der Rheinauen zwischen Mainz und Bingen, ist der Sommer vorbei. „Im August treten diese etwa amselgroßen Vögel langsam ihren Flug Richtung Süden an“, erläutert Michael Markowski, Leiter des Auenservice am NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen. Zusammen mit ehrenamtlichen Helfern hat der Diplom-Biologe die Vogelwelt der Rheinauen im Blick. Im Winter werden rastende Wasservögel gezählt und im zeitigen Frühjahr die Reviere von Mittel- und Kleinspecht untersucht. Außerdem werden die Horste von Schwarzmilan und Weißstorch betreut.

Die Angst vorm weißen Mann: Big Brother, Komasaufen , Demokratiezerfall

So sieht die Welt unsere Leitkultur

Jugendliche rund um den Globus kennen die Ergebnisse der Fußballbundesliga. Internet und Sattelitenfernsehen machen es möglich. Aber die modernen Medien transportieren auch die Bilder vom Komasaufen deutscher Jugendlicher auf Ferieninsel Mallorca und aus dem Container von Big Brother bis in die Innere Mongolei und ins Amazonasgebiet.

action medor: 14 Cent können Mutter und Kind retten

100 Jahre Weltfrauentag: Frauen in Entwicklungsländern tragen die größte Bürde

Schon vor 100 Jahren forderte die deutsche Sozialdemokratin Clara Zetkin Gleichberechtigung und faire Behandlung der Frauen überall auf der Welt und führte den Weltfrauentag am 8. März ein. Doch die Lebensbedingungen für Frauen haben sich bis heute in vielen Entwicklungsländern nicht verbessert. Daran möchte das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor und die von medeor initiierte Kampagne STOP MALARIA NOW! erinnern.

Bundeswehr soll am Horn von Afrika Handelswege schützen

Anti-Piraten-Mandat

Die Bundesregierung bereitet derzeit ein neues Bundeswehrmandat vor, um deutsche Soldaten auch im "Kampf gegen Piraten" am Horn von Afrika einsetzen zu können. Dabei gehe es um eine Fregatte und eine Personalstärke von bis zu 1400 Mann inklusive der Unterstützungskräfte, sagte der Parlamentarische Verteidigungs-Staatsekretär Christian Schmidt (CSU) am Mittwoch (26. November) in Berlin. Nicht bestätigen wollte Schmidt, dass sich das Bundeskabinett mit der Vorlage am 10. Dezember befassen will, damit der Bundestag eine Woche später über den neuen Auslandseinsatz entscheiden kann.

Warnung vor "wirtschaftlichem Ausverkauf Afrikas"

Liberalisierungsdruck

Mehrere Nicht-Regierungsorganisationen aus Europa sowie aus Afrika, der Karibik und dem pazifischen Raum (AKP-Staaten) warnen angesichts der Tagung des EU-Ministerrats vor einem "drohenden wirtschaftlichen Ausverkauf Afrikas". Die Organisationen Brot für die Welt, Evangelischer Entwicklungsdienst, Oxfam Deutschland, WEED und andere fordern insbesondere die deutsche Ratspräsidentschaft auf, "den derzeitigen Zuschnitt regionaler Handelsabkommen, der so genannten "Economic Partnership Agreements" (EPAs), zugunsten nachhaltiger und gerechter Alternativen zu korrigieren". Ein "durchgesickerter" Entwurf der EPA-Abschlusserklärung des Ministerrates zeige, dass die EU entgegen offizieller Verlautbarungen unverändert auf eine umfassende Marktöffnung der armen Länder setze.

Europa verhandelt mit armen Staaten Afrikas, Asiens und des Pazifik

Marktöffnung

Für Herbst 2007 plant Bundeskanzlerin Angela Merkel einen EU-Afrika-Gipfel, mit dem Ziel, die Verhandlungen über so genannte Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreements) zwischen der Europäischen Union und 77 Staaten aus Afrika, der Karibik und diverser Staaten im Pazifik abzuschließen (AKP-Staaten). Im Vordergrund der Verhandlungen stehen wirtschaftliche Verbindungen, vorwiegend mit den Mitgliedstaaten der EU. Durch das Abkommen soll mit Hilfe von "Zollpräferenzen" den beteiligten Ländern der Zugang zum europäischen Markt erleichtert werden. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit wird mit dem Argument der "Beseitigung der Armut" und der "Förderung nachhaltiger Entwicklung" propagiert. Das Vorhaben ist bei Nichtregierungsorganisationen weltweit allerdings auf heftige Kritik gestoßen. Auch die AKP-Staaten beklagen einen von der Europäischen Union ausgeübten "Verhandlungsdruck".

Bundestag wird mit deutschen "Kolonialverbrechen" in Afrika konfrontiert

Klage gegen Deutsche Bank

Die Linksfraktion hat am 6. März einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, der eine offizielle Anerkennung und Wiedergutmachung von "Kolonialverbrechen" im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, fordert. Der Bundestag wird in dem Antrag aufgefordert anzuerkennen, dass die "deutsche Schutztruppe" in den Jahren 1904 bis 1908 an den Volksgruppen Herero und Nama einen "Völkermord" verübt habe. Auch wenn die exakten Opferzahlen strittig seien, besteht nach Auffassung der Antragsteller am grundsätzlichen "Motiv der Vernichtung keinerlei Zweifel". Zehntausende Herero seien in der Omaheke-Wüste von deutschen Truppen abgeriegelt worden, um sie darin verdursten zu lassen, heißt es in dem Antrag. Auch Unternehmen wie die Deutsche Bank, die zusammen mit der Diskonto-Gesellschaft zwischen 1890 und 1915 das Bankwesen in der deutschen Kolonie unter Kontrolle gehabt hätten, sollen sich nach Auffassung der Linksfraktion an der Leistung etwaiger Entschädigungszahlungen beteiligen.

Zügiger Umbau der Energiewirtschaft gefordert

Weltenergieszenario

Der Dachverband der Europäischen Erneuerbaren Energie Industrie (EREC) und die Umweltschutzorganisation Greenpeace plädieren für einen sofortigen und umfassenden Umbau der weltweiten Energieversorgung. Sie stellten am Donnerstag in Brüssel und Berlin eine Studie mit dem Titel "Energie (R)evolution - Ein nachhaltiger Weg zu einer sauberen Energie-Zukunft für die Welt" vor. Demnach könne durch ein Zusammenspiel von Energieeinsparungen und dem Einsatz von Erneuerbaren Energien der weltweite Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid halbiert werden. Das dem Report zu Grunde liegende Weltenergieszenario basiert den Angaben zufolge auf einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung. Es berücksichtige zudem die gängigen Prognosen zum weltweiten Wirtschaftswachstum.

CSU-Abgeordneter Ruck will mehr Energie aus Zentralasien und Afrika importieren

Energie-Abhängigkeit

In der derzeitigen Auseinandersetzung über die Verringerung der Energie-Abhängigkeit von russischen Lieferungen wird insbesondere über den Ausbau der heimischen erneuerbaren Energien sowie über die - von Uran-Importen abhängige - Atomenergie gesprochen. Der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Ruck, will die Abhängigkeit statt dessen dadurch verringern, indem man verstärkt fossile Rohstoffe aus Zentralasien und aus Afrika importiert.

Steinmeier und Manager besuchen Nordafrika

"Staatliche Förderinstrumente"

Begleitet von Vorstandsvorsitzenden und Vorstandsmitgliedern führender deutscher Unternehmen besucht Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier die so genannten Maghreb-Staaten Libyen, Algerien, Tunesien, Marokko und Mauretanien. Die Bundesregierung befindet sich in den Vorbereitungen für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2007. Dabei will sie der Ausgestaltung der Europäischen Nachbarschaftspolitik erhöhte Aufmerksamkeit widmen. Die südlichen Anrainer des Mittelmeeres seien "strategische Partner der Europäischen Union". Bereits seit 1995 befördere die EU im Rahmen der Euro-Mediterranen Partnerschaft - dem so genannten "Barcelona-Prozess" - die regionale Zusammenarbeit mit diesen Ländern. Algerien, Tunesien und Marokko haben Assoziationsabkommen mit der EU abgeschlossen, Libyen und Mauretanien verfügen über einen Beobachterstatus im Barcelona-Prozess.