Sozialhilfeempfänger im Visier
Grüne fordern Schaffung eines Niedriglohn-Sektors
Zudem wollen die Grünen durchsetzen, dass Sozialhilfeempfänger bei Aufnahme eines Nebenjobs die Hälfte ihrer Einkünfte behalten dürfen. Derzeit müssen sie bis zu 90 Prozent abgeben. Das Programm soll nach Angaben von Arbeitsmarkt-Expertin Thea Dückert (Grüne) in das "Job-Aktiv-Gesetz" einfließen, das die Koalition im Herbst verabschieden will.
Eine einheitliche soziale Grundsicherung ist nach Einschätzung von Parteichef Fritz Kuhn erst in der nächsten Wahlperiode zu bewältigen.
Brandenburgs Sozialminister Alwin Ziel (SPD) warnte unterdessen vor einem Ideenwettstreit um die "härteste Keule" gegen Arbeitsverweigerer. "Die öffentliche Diskussion um Sozialhilfeempfänger, die eine Arbeit ablehnen, ist in eine Schieflage geraten", sagte Ziel in Potsdam. Hauptproblem sei nicht die angebliche "Hängemattenmentalität" der Sozialhilfeempfänger, sondern die zu geringe Zahl an Arbeitsplätzen, insbesondere in den neuen Ländern.
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Am 25. Aug. 2001 unter:
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« Über die Hälfte des europäischen Windstroms kommt aus Deutschland
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