headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Schröder plant möglicherweise Regierungsumbildung

Schwacher Kriegsminister - starker Kriegskanzler

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) plant nach Informationen der "Bild am Sonntag" eine größere Regierungsumbildung noch in diesem Jahr. Dem Bericht zufolge sollen mehrere als schwach geltende Minister ihren Posten verlieren. Darunter sei auch Verteidigungsminister Rudolf Scharping. Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye dementierte dieses Vorhaben.

"Bild am Sonntag" schrieb unter Berufung auf Regierungskreise, nach dem SPD-Parteitag im November solle Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) abgelöst werden. Als möglicher Nachfolger gelte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Hans-Ulrich Klose (SPD). Für Wirtschaftsminister Werner Müller könnte dem Blatt zufolge der bisherige Hamburger Wirtschaftssenator Thomas Mirow (SPD) kommen. Über Müller war bereits häufiger spekuliert worden, er wolle ohnehin wieder in das Management des Atomkonzerns E.ON zurückkehren.

Auch Familienministerin Christine Bergmann sowie Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (beide SPD) sollten ausgewechselt werden. Für sie seien SPD-Vize Renate Schmidt sowie der rheinland-pfälzische Arbeits- und Gesundheitsminister Florian Gerster (SPD) im Gespräch.

Die Zeitung zitiert dazu einen nicht näher genannten SPD-Minister mit den Worten: "Es stimmt. Schröder denkt über ein anderes Kabinett nach. Im Augenblick ist er so stark, dass er fast alles in der SPD durchsetzen kann." Laut "Bild am Sonnta" will Schröder so mit einem Kabinett ohne Schwachstellen in den Bundestagswahlkampf 2002 ziehen.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!