Gesunder Feiertagsgenuss
Fisch und Fleisch aus artgerechter Erzeugung besonders empfehlenswert
Vor allem tiefgekühlte Gänse stammen meist aus dem Ausland, wo sie intensiv gemästet werden. Die Fleischqualität ist oft deutlich schlechter als die von extensiv gehaltenen, frischen deutschen Gänsen. Die Tiere schmecken kräftiger als Huhn oder Pute und unterscheiden sich auch im Nährwert. Da Gänsefett zu etwa 60 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren besteht, ist es sogar gesünder als z.B. Schweinefett. In Norddeutschland werden Gänse eher in intensiver Bodenhaltung, in Süddeutschland in bäuerlicher Freilandhaltung erzeugt. Die ökologischen Anbauverbände sowie der Neuland-Verband für tiergerechte und umweltschonende Tierhaltung haben eigene Richtlinien für die Geflügelhaltung.
Auch wer einen anderen Festtagsbraten bevorzugt, sollte auf Herkunft und Erzeugung des Fleisches achten. Alexandra Borchard der Verbraucherinitiative: "Fleisch vom Öko-Bauern wird ohne Masthilfsmittel erzeugt. Die Tiere stammen aus Deutschland und werden meist regional vermarktet. Öko-Fleisch ist - nicht nur zu Weihnachten - ein Plus für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit."
Ein besonders gesunder Genuss ist auch Fisch. Reich an hochwertigen Proteinen, ungesättigten Fettsäuren und - bei Seefisch - dem Mineralstoff Jod, sollte Fisch auch außerhalb der Feiertage einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Vor allem Lachs und Forellen stammen meist aus Aquakultur. Wie bei der Massentierhaltung werden in Fischfarmen Antibiotika, Hormone und Impfstoffe eingesetzt. Das wirkt sich sowohl auf die Wasserqualität als auch auf die Qualität der Produkte aus. Alexandra Borchard rät: "Essen Sie Lachs und Forellen eher selten, und greifen Sie dafür auf hochwertige Qualität, wie Wildlachs oder Fische aus artgerechter Erzeugung zurück".
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Am 16. Dez. 2002 unter:
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« Schimmelpilze in Innenräumen erkennen und bekämpfen
Deutsche für nächtliches Energiesparen »

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