Kultur-Attac
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So organisierte beim Castor-Transport im November 2003 eine Künstlergruppe aus dem Wendland einen Demokratiecheck. Drei Tage veranstalten sie ein Nonstop-Programm mit Gesang, Kabarett, Comedy und Zauberei nahe dem gesperrten Transportkorridor - jedoch außerhalb der Verbotszone. Die Polizei griff unverhältnismäßig ein. Nun gibt es ein gerichtliches Verfahren.
Als sie am dritten Aktionstag während der Harry-Potter-Lesung per Telefon aus dem nahen Dorf Laase vor einer nahenden Hundertschaft Polizisten gewarnt wurden, blieben die Künstler ganz ruhig. Ihre Veranstaltung ist friedlich. Ohne Aufforderung, das Theater-Zelt auf der Wiese vor Laase zu räumen, wird die Veranstaltung von dem Polizeitrupp eingekesselt. Laase befindet sich im Ausnahmezustand. Bürger werden gehindert, ihr Grundstück zu verlassen, andere Menschen, die von dem freundlichen Spektakel im Zelt nach Hause gehen wollen, hält die Polizei fest.
Die Polizei habe "gesicherte Erkenntnis" über "erhöhtes Gefährdungspotential". 13jährige Kinder, die frierend auf der Straße stehen, werden trotz Bitten und Betteln der Einwohner von der Polizei nicht auf Privatgrundstücke gelassen. Obwohl viele der Betroffenen diese Einschränkung ihrer Grundrechte entrüstet kommentieren, eskaliert die Situation nicht. Die ca. 100 eingesperrten Gäste des Kulturzeltes bleiben besonnen. Die Lesung geht weiter. Eine Harfinistin beginnt ihr Konzert. Die Belagerung durch die Polizei dauert viele Stunden.
Bewohner von Laase und viele Künstler entschließen sich, gegen die Rechtsverletzung vorzugehen. Es folgt eine Strafanzeige gegen die Bezirksregierung. Ein langer Prozess beginnt. Die Betroffenen bitten um Unterstützung durch die Medien und benötigen finanzielle Hilfen für den Prozess.
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Am 26. Jan. 2004 unter:
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« Die Energieeinsparberatung kommt künftig auch ins Haus
Radioaktiven Strahlenquellen sollen besser verfolgbar werden »

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