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Siemens will Fortsetzung von Schröders Agenda 2010

Großkonzerne

Deutsche Großkonzerne sind mit der rot-grünen Regierungspolitik offenbar sehr zufrieden. Jetzt fordern sie nach den Neuwahlen eine Fortsetzung "des eingeleiteten Reformkurses". "Deutschland befindet sich in einem Erneuerungsprozess, der konsequent und zügig fortgesetzt werden muss", sagte Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld der "Berliner Zeitung". Die von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) "eingeleiteten Schritte - insbesondere die Agenda 2010 und die Innovationsinitiative - zeigen in die richtige Richtung". Leider seien positive Auswirkungen noch kaum sichtbar. Im Gegenteil: Wie erwartet, stünden zunächst "schmerzhafte Einschnitte" im Vordergrund. Eine vorgezogene Bundestagswahl könnte für Klarheit sorgen und Blockaden auflösen, aber zunächst auch Stillstand und Wahlkampftaktik statt Problemlösung hervorrufen.

Die angestrebten Neuwahlen seien "ein konsequenter Schritt zur Klärung der politischen Verhältnisse in Deutschland", meint die Allianz AG. Die eingeleiteten "Reformen des sozialen Systems" und der Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik müssten fortgeführt werden.

Beim Softwarekonzerns SAP hieß es dem Blatt zufolge, Deutschland benötige "weitere Reformen", "um die Wirtschafts- und Innovationskraft des Standortes" zu stärken.

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