headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Viel Geld für Umweltschutz im Mittelstand

Deutsche Bundesstiftung

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist eine der größten Umweltstiftungen Europas. Sie nahm im März 1991 ihre Tätigkeit auf und hat seitdem rund 4.100 Projekte mit insgesamt 1,7 Milliarden Mark gefördert. Knapp die Hälfte des Geldes ging in die ostdeutschen Bundesländer. Bei 89 Prozent der Projekte hat die Stiftung nach eigenen Angaben ihre Förderziele erreicht. Die Stiftung richtet ihr Hauptaugenmerk auf die mittelständische Wirtschaft. Die Förderung geschieht in der Regel außerhalb staatlicher Programme, zum Teil werden sie ergänzt. Insbesondere gefördert werden umwelt- und gesundheitsfreundliche Verfahren und Produkte, der Austausch von Umweltwissen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die Umweltbildung, die Bewahrung wertvoller Kulturgüter vor schädlichen Umwelteinflüssen sowie der Schutz des nationalen Naturerbes.

Das Kapital der Stiftung von 2,5 Milliarden Mark stammt aus dem Verkauf der bundeseigenen Salzgitter AG. Aus den Kapitalerträgen finanziert sie ihre Förderprojekte und den Deutschen Umweltpreis. Dieser ist mit einer Million Mark der höchstdotierte Umweltpreis in Europa. Er wird jährlich an Personen, Firmen oder Organisationen vergeben und kann zwischen mehreren Preisträgern aufgeteilt werden. Prämiert werden Projekte oder auch die Lebensleistung einer Person.

Kriterien für die Preisvergabe sind die Vorbildfunktion der ausgezeichneten Leistung, ihre auf Vorbeugung vor Umweltschäden zielende Wirkung, ihr Modellcharakter, ihre Praxisrelevanz und ihr innovativer, ganzheitlicher Ansatz. Im vergangenen Jahr ging der Preis an den Freiburger Mediziner Franz Daschner für Umweltmanagement im Krankenhaus und an den Chef des Windkraftanlagen-Herstellers Enercon, Bernhard Aloysius Wobben.

Die Stiftung fördert Projekte in die Bereichen Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation. Beispiele reichen vom Altreifenrecycling über das Grüne Band an Oder und Neisse bis hin zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Darüber hinaus vergibt die Stiftung jährlich 50 Promotions- und Habilitationsstipendien an Nachwuchswissenschaftler aller Fachrichtungen.

Der Stiftung steht ein 14-köpfiges Kuratorium aus Wissenschaftlern, Politikern und Vertretern der Wirtschaft vor. Kuratoriumsvorsitzender ist Bundesbankpräsident i.R., Hans Tietmeyer. Die laufenden Geschäfte führt Generalsekretär Fritz Brickwedde.

Informationen im Internet unter: www.deutsche-bundesstiftung-umwelt.de

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!