Merkel telefonierte mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen

Iran und die Ein-China-Politik

Nach Angaben des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung telefonierte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag ausführlich mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen. Die beiden Regierungschefs seien sich darin einig gewesen, "dass alles getan werden müsse, um das Ziel, dass der Iran keine Atomwaffen erwerben dürfe, mit diplomatischen Mitteln zu erreichen". Gerade im Vorfeld der für nächste Woche anstehenden Sitzung des Gouverneursrats der IAEO komme "der Geschlossenheit der internationalen Gemeinschaft" größte Bedeutung zu.

Die Unerstützung Chinas für die deutsche Iranpolitik soll möglicherweise mit einer Unterstützung der "Ein-China-Politik" erreicht werden.

So habe Merkel bezüglich der "Taiwan-Frage" unterstrichen, dass ihre Regierung an der Ein-China-Politik Deutschlands festhalten werde. Sie verwies in diesem Zusammenhang auch auf die jüngste Erklärung der Europäischen Union.