Transport
Regionale Wirtschaft gut für die Umwelt
Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurden Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren für regionale Wirtschaftskreisläufe analysiert sowie Regelungen identifiziert, die kleinräumige Wirtschaftsbeziehungen behinderten.
Die Studie enthalte daher Vorschläge, wie diese wieder gestärkt werden könnten. Die verursachergerechte Anlastung externer Kosten des Gütertransports - etwa Schadstoff- und Lärmbelastungen sowie Wegekosten - könne ein Schritt auf diesem Weg sein.
In einem regionalen Wirtschaftskreislauf erfolgten Produktion (einschließlich Vorleistungen), Konsum und Entsorgung eines Gutes innerhalb eines begrenzten Gebietes. Dadurch entstünden enge regionale Produktions- und Handelsverflechtungen mit kurzen Transportwegen, die in den vergangenen Jahren jedoch stetig an Bedeutung verloren hätten. Allein zwischen 1995 und 2000 sei die durchschnittliche Transportentfernung im gewerblichen Straßengüterverkehr um etwa 30 Prozent - von rund 88 Kilometer (km) auf 115 km pro Fahrt gestiegen.
Die Prognosen für Deutschland gingen davon aus, dass bis zum Jahr 2015 der Verkehrsaufwand auf der Straße (in Tonnenkilometern) gegenüber 1997 zwischen 50 und 79 Prozent steigen werde. Um den Anstieg des Lkw-Verkehrs und damit verbundene Umweltbelastungen - wie Kohlendioxid-Ausstoß, Lärm, Flächenverbrauch - zu verringern, seien stabile, regionale Wirtschaftskreisläufe sinnvoll.
Der Ausbau von Verkehrsverbindungen für den überregionalen Absatz - so die Forscherinnen und Forscher - schwäche die regionale Wirtschaft. Hinzu komme eine teilweise stärkere finanzielle Förderung der Betriebe, die überwiegend für den überregionalen Absatz und den Export produzierten. Dies benachteilige Unternehmen, die sich in der Nähe ihrer Hauptkunden ansiedelten.
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Am 13. Mär. 2003 unter:
arbeitStichworte:
« Klimaerwärmung schadet Zugvögeln
Proteste gegen den Handel mit Dienstleistungen »
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