Zuwanderungsgesetz
Karlsruhe verhandelt über Klage der CDU/CSU-Länder
In der umstrittenen Sitzung der Länderkammer am 22. März hatte Bundesratspräsident Klaus Wowereit (SPD) das Votum Brandenburgs als Zustimmung zu dem Gesetz gewertet, obwohl Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) und sein Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) unterschiedlich abgestimmt hatten. Nach dem Grundgesetz können im Bundesrat die Stimmen eines Landes nur einheitlich abgegeben werden.
Folglich sei die Stimmabgabe Brandenburgs ungültig, argumentieren die sechs Unions-Länder in ihrer abstrakten Normenkontrollklage. Nach ihrer Überzeugung hätte Wowereit nicht feststellen dürfen, dass der Bundesrat dem Gesetz zugestimmt habe. Bundespräsident Johannes Rau hatte das Zuwanderungsgesetz am 20. Juni unterzeichnet und die Union ausdrücklich nach Karlsruhe verwiesen. Das Staatsoberhaupt hatte seine Entscheidung damit begründet, dass aus seiner Sicht ein Verfassungsverstoß nicht zweifelsfrei vorliege. Das Gesetz soll am 1. Januar 2003 in Kraft treten. Es war am 25. Juni verkündet worden.
Die Normenkontrollklage war unter Federführung des Saarlandes erarbeitet worden. Zu dem Verfahren haben nach Angaben des Gerichtes bislang die Bundesregierung sowie die Länder Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig Holstein, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin Stellung genommen.
Die mündliche Verhandlung findet vor dem Zweiten Senat unter Vorsitz von Verfassungsrichter Winfried Hassemer statt. Die Klageschrift der sechs Bundesländer war am 16. Juli in Karlsruhe eingegangen. Sie wurde von Professor Josef Isensee von der Universität Bonn und Professor Christian Starck von der Universität Göttingen erstellt.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 01. Okt. 2002 unter:
politikStichworte:
« PRO WILDLIFE prangert unkontrollierten Wildtierhandel in Deutschland an
Milliarden-Verschwendung trotz knapper Kassen »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
- Emanzipation der Frau: Kristina Schröder, Frauenqoute und Gleichberechtigung
- Fitness & Wellness durch Sport im Alter
- Coaching für Führungskräfte: Jürgen Klopp | Motivation und Erfolg
