Nicht mehr nützlich?
Energiekonzern RWE trennt sich von Laurenz Meyer
Allerdings müsse der Politiker einen bereits 2000 vom RWE-Vorgängerunternehmen VEW erhaltenen Betrag von 81.806 Euro an den Konzern zurückzahlen. Diese Summe war seinerzeit ebenfalls als Abfindung für das ursprünglich zum 30. Juni 2000 vereinbarte Ausscheiden Meyers aus dem Unternehmen ausgezahlt worden.
Meyer hatte damals das Geld behalten, obwohl er das Unternehmen dann doch nicht verließ. Als im Dezember 2004 bekannt geworden war, dass er auch nach seiner Berufung in das mit 13.000 Euro monatlich dotierte Amt des CDU-Generalsekretärs noch über mehrere Monate hinweg Gehalts- und anteilige Tantiemezahlungen von RWE kassierte, hatte der CDU-Politiker angekündigt, er werde den im Jahr 2000 erhaltenen Abfindungsbetrag der SOS-Kinderdorforganisation spenden. Meyer musste dennoch kurz vor Weihnachten den Generalsekretärsposten aufgeben.
Allerdings leistete Meyer dem Bericht zufolge die angekündigte Spende an die SOS-Kinderdörfer nicht. Stattdessen bestätigte der RWE-Konzern Ende letzter Woche, dass nunmehr das Unternehmen der Hilfsorganisation einen Spendenbetrag in Höhe von 100.000 Euro zukommen lassen werde, während Meyer aufgefordert worden sei, die "irrtümlich" an ihn ausgezahlte Abfindung an den Konzern zurück zu zahlen.
Der RWE-Konzern wollte sich nicht zu der mit Meyer erzielten Abfindungsvereinbarung äußern. Auch seien die Gespräche noch nicht abgeschlossen. Nach Informationen der Zeitung fehlen indes nur noch die abschließenden Unterschriften unter dem Aufhebungsvertrag, der in der Sache nicht mehr strittig sei.
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Am 10. Mär. 2005 unter:
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« Franzosen gehen wegen der Wirtschaftspolitik auf die Straße
Bundespräsident Horst Köhler Schirmherr für "Jahr der Naturparke 2006" »
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