Soldaten in Afghanistan-Einsatz verabschiedet

"Humanitärer Beitrag"

Die Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 "Freistaat Sachsen" sind am Freitag in Frankenberg in den Afghanistan-Einsatz verabschiedet worden. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sagte bei der Zeremonie, die Soldaten leisteten "einen ganz entscheidenden humanitären Beitrag für die Wahrung der Menschenrechte, die Sicherung des Friedens und den Wiederaufbau in Afghanistan".

Im Beisein von Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) wurden rund 350 Soldaten der in Thüringen und Sachsen stationierten Verbände der Brigade in den Einsatz verabschiedet. Die Soldaten stammen aus den Standorten Frankenberg und Marienberg in Sachsen sowie aus Gera, Gotha, Bad Salzungen und Bad Frankenhausen in Thüringen.

Die Panzergrenadierbrigade 37 wird bis April 2010 die International Security Assistance Force (ISAF) unterstützen und in Mazar-i-Sharif, Kundus und Faisabad im Norden Afghanistans eingesetzt. Brigadegeneral Jörg Vollmer sei bereits seit Januar als Kommandeur des Regionalkommandos Nord in Mazar-i-Sharif im Einsatz, hieß es.

Die Panzergrenadierbrigade leistete den Angaben zufolge bereits mehrere Auslandseinsätze in Bosnien und Herzegowina, im Kosovo und auch in Afghanistan.