cattenom

Kritik an Katastrophenschutz wegen Atomanlagen zeigt Wirkung

Cattenom stilllegen: Es gibt nur diesen Schutz

Anti-Atom-Netz fordert nach Reaktion der Wirtschaftsministerin: Frau Lemke, setzen Sie sich Fakten schaffend ein für die Stilllegung von Cattenom! Bei einem atomaren Unfall größeren Ausmaßes ist Katastrophenschutz eine Illusion, es gilt die faktischen Grenzen des Schutzes zu kommunizieren. Schutz vorzugaukeln dient dem Weiterbetrieb der Hochrisikotechnologie.

Kreistagsresolution: LINKE fordert

Abschaltung von Cattenom

Auf Initiative des Kreistagsmitglieds von Bitburg-Prüm Wolfgang Ferner (Die Linke) verabschiedete der Kreistag Bitburg-Prüm mehrheitlich eine Resolution zum Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie. Wolfgang Ferner ist Landesvorsitzender der LINKEN Rheinland-Pfalz. Die Resolution im Wortlaut:

Sofort AKW: Cattenom Abschalten!

Cattenom Abschalten! - Wieder Verletzte im Atomkraftwerk

Zwei Arbeiter wurden in dieser Woche im Atomkraftwerk Cattenom verstrahlt. Dazu erklärt die Landesvorsitzende und Listenkandidatin der LINKEN Rheinland-Pfalz, Elke Theisinger-Hinkel :

Deutsch-französische Grenze

Noch keine Entscheidung über französisches Atommüllendlager

In Frankreich ist noch keine Entscheidung über einen Endlager-Standort für schwach radioaktiven Müll gefallen. In den kommenden Wochen werde eine Vorauswahl möglicher Standortgemeinden fallen, sagte die Generaldirektorin der französischen nationalen Gesellschaft zur Behandlung radioaktiver Abfälle (ANDRA), Marie-Claude Dupuis, am Donnerstag (19. März) nach einem Gespräch mit Saarlands Umweltminister Stefan Mörsdorf (CDU) in Saarbrücken. Zu den in Frage kommenden Standorten zählt auch der Ort Baronville im Departement Moselle unweit der deutschen Grenze.

Kernenergie

Protest gegen Desinformationsveranstaltung über das AKW in Cattenom

Anläßlich einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Cattenom zum neuen Betriebsgenehmigungsverfahren des Atomkraftwerks, wird die Initiative für Atomausstieg Trier erneut protestieren. Am Freitag, den 10. Oktober ab 19 Uhr werden Vertreter der französischen Atomindustrie Ihre Sicht der Dinge darlegen - ähnlich wie am 2.10.03 in Trier. Die Initiative für Atomausstieg kritisiert diese einseitige Veranstaltung als "Desinformation" und weist auf zahlreiche Studien hin, die die Worte der EDF Lügen strafen.

Kernenergie

Proteste gegen Atomkraftwerk Cattenom jetzt schicken

Die Initiative für Atomausstieg (IfAT) protestierte am 2.10.03 anläßlich der nicht-öffentlichen Informationsveranstaltung im Robert Schumannhaus in Trier und fordert zu Einwendungen und Widerstand gegen die Atomindustrie und die vertuschenden Behörden auf. "Unter Ausschluß der Öffentlichkeit soll dieser Atomskandal weiter verschleiert und verschleppt werden" so die Kritik der Initiative für Atomausstieg Trier (IfAT). "Auch mit den bereits bestehenden Einleitungen wird die Mosel radioaktiv verseucht, aus medizinischer Sicht müßten die Grenzwerte bei Null liegen. Bis 15.10.2003 sollen alle besorgten Bürger ihre Einwendungen schicken.

Rechtsbeistand:

Beispieltext einer Einwendung

Ich erhebe hiermit im Rahmen des öffentlichen Anhörungsverfahrens Einspruch gegen die Genehmigung von Ableitungen und Wasserentnahmen des Atomkraftwerks Cattenom.

Atomstrom

Betreiberpläne des AKW Cattenom für mehr Radioakrivität in der Mosel kritisiert

Der Naturschutzbund NABU hat den Antrag der Betreiber des französischen Atomkraftwerks Cattenom auf veränderte Einleitungsgrenzwerte radioaktiver Abwässer in die Mosel scharf kritisiert. "Mit der scheinbaren Absenkung von Einleitungen betreibt die französische Atomindustrie reine Augenwischerei", sagte Ulrich Heintz, Landesvorsitzender des NABU Saarland. Im Zuge einer Genehmigung für den Einsatz neuer Brennelemente sei für Cattenom zwar die Absenkung der Einleitungsgrenzwerte einiger radioaktiver Elemente beantragt worden, für Tritium solle der Wert jedoch um 25 Prozent angehoben werden.