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Reporter ohne Grenzen fordern Pressefreiheit in Kabul

Pressefreiheit

Die internationale Journalistenvereinigung "Reporter ohne Grenzen" sieht nach dem Tod von acht Kollegen eine unabhängige Berichterstattung aus Afghanistan gefährdet. Journalisten würden aufgrund der anhaltend unsicheren Lage das Land verlassen, sagte der Generalsekretär der Vereinigung, Robert Menard. Er forderte, die Sicherheit in- und ausländischer Reporter in Afghanistan zu gewährleisten, damit Presse- und Meinungsfreiheit endlich Fuß fassen könnten.

Schwere Vorwürfe richtete Menard gegen die Nordallianz. Die von ihnen kontrollierten Gebiete seien für Journalisten gefährlich. Anderslautende Darstellungen des Innenministers der Nordallianz, Junus Kanuni, seien falsch. So würden auch in der afghanischen Hauptstadt Kabul die Möglichkeiten der freien Berichterstattung eingeschränkt, erste Berichte über Repressionen gegen afghanische Journalisten seien bekannt geworden. Daher sollte auf der Petersberg-Konferenz die Gelegenheit genutzt werden, Grundlagen der Pressefreiheit in Afghanistan festzuschreiben.

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