"Reporter ohne Grenzen" verurteilen Israel

Pressefreiheit

Die internationale Journalistenvereinigung Reporter ohne Grenzen (RSF) hat Israel für die Einschränkung der Pressefreiheit aufs Schärfste verurteilt. Auf ihrer Internetseite veröffentlicht die Organisation eine Liste aller Verletzungen der Pressefreiheit. Die israelische Armee habe während ihrer seit drei Wochen andauernden Okkupation palästinensischer Städte die Pressefreiheit "vorsätzlich" verletzt, heißt es dort. Zudem beschuldigt die Organisation Israel, ein rassistisches Verhalten gegenüber arabischen Medien an den Tag zu legen.

Dem Vorgehen der israelischen Behörden müsse mit einer eindeutigen Verurteilung und internationalen Sanktionen begegnet werden.

Laut Angaben von RSF wurden in den vergangenen drei Wochen sieben Journalisten verwundet, vier festgenommen, 15 inhaftiert, 60 unter Beschuss genommen sowie 20 geschlagen oder bedroht. Im Fall von weiteren 20 Reportern wurden die Presseausweise und die Ausrüstung beschlagnahmt. Ein Journalist wurde deportiert. Zudem habe die israelische Armee zehn arabische Medienbüros besetzt oder geplündert, so RSF.