Der Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte

Zum vierten Mal verliehen

Der Lew-Kopelew-Preis wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Er erinnert an den 1997 in Köln gestorbenen russischen Schriftsteller und Bürgerrechtler Lew Kopelew und wird an Menschen, Projekte und Organisationen verliehen, die im Sinne Kopelews wirken. Der Schriftsteller war 1981 aus der damaligen Sowjetunion ausgebürgert worden und lebte bis zu seinem Tod in der Domstadt.

Der undotierte Preis wird zum zweiten Mal vom Kölner Lew-Kopelew-Forum verliehen, das 1998 gegründet worden war. Ziel des Forums ist, die Erinnerung an den Schriftsteller und sein Wirken wach zu halten und sich für seien Grundüberzeugungen "Toleranz, Moral und Menschlichkeit" einzusetzen. Dazu werden Begegnungen, Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen und Konzerte veranstaltet.

Der Vorläufer war der Lew-Kopelew-Friedenspreis, der in Zusammenarbeit mit dem Kölner Forum von der Bremer Organisation "Freizeit 2000" an den Schauspieler Will Quadflieg (1999) und den SPD-Politiker Hans Koschnick (2000) verliehen worden war. Im vergangenen Jahr erhielt die internationale Minenräumorganisation "HALO Trust" die Auszeichnung.