nabu Nachrichten & Informationen

Wolfsburg: VfL Wolfsburg Leitwolf Diego Benaglio gratuliert NABU

Deutschland ist Wolfsland

NABU und der Volkswagen Konzern freuen sich in Wolfsburg über Deutschland ist Wolfsland Wolfsburg/Berlin – Videos, Songs, PC-Spiele und Clips – insgesamt elf kreative Leistungen, die das Bild vom bösen Wolf persiflieren und Meister Isegrim rehabilitieren – wurden am heutigen Freitagabend bei der Preisverleihung zum Wolfswettbewerb WANTED vom NABU prämiert und im Schloss Wolfsburg ausgezeichnet. Die Sieger wurden mit der Unterstützung der VOLKSWAGEN AG, des Bundesligisten VfL Wolfsburg und der Stadt Wolfsburg mit Geldpreisen von bis zu 5.000 Euro belohnt. „Deutschland ist Wolfsland – es war höchste Zeit, dem uralten Imageproblem dieser Tiere auch mit modernen Medien auf den Pelz zu rücken“, sagte Jörg-Andreas Krüger, stellvertretender NABU-Bundesgeschäftsführer und Leiter des Fachbereichs Naturschutz und Umweltpolitik. Dr. Thomas Steg, Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG und Leiter Außen- und Regierungsbeziehungen unterstrich: „Als Wolfsburger freuen wir uns über die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und helfen dem NABU gern dabei, die Skeptiker und Furchtsamen unter uns mit sachlichen Informationen zu überzeugen. Dabei haben unsere Preisträger eindrucksvoll bewiesen, dass Aufklärung nicht langweilig sein muss, sondern durchaus frech und unterhaltsam sein kann.“

Vögel: Pirol zurück nach Afrika

Sommer ist für auffälligen Auenvogel vorbei

Rückflug des Pirol nach Afrika Warmen Sommertagen und reichhaltigem Nahrungsangebot zum Trotz: Für den Pirol, einem Charaktervogel der Rheinauen zwischen Mainz und Bingen, ist der Sommer vorbei. „Im August treten diese etwa amselgroßen Vögel langsam ihren Flug Richtung Süden an“, erläutert Michael Markowski, Leiter des Auenservice am NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen. Zusammen mit ehrenamtlichen Helfern hat der Diplom-Biologe die Vogelwelt der Rheinauen im Blick. Im Winter werden rastende Wasservögel gezählt und im zeitigen Frühjahr die Reviere von Mittel- und Kleinspecht untersucht. Außerdem werden die Horste von Schwarzmilan und Weißstorch betreut.

Niedersachsen - Landkreis Verden - Deutschland

Der Wahnsinn geht in die 3. Runde

In Niedersachsen, im Landkreis Verden, wird am Hühnerhighway gearbeitet, als würde es kein Morgen mehr geben – was auch sehr wahrscheinlich ist, wenn dieser Turbo-Kapitalismus weiter pervertiert. Die Tötungsmaschinerie Wietze – der Megaschlachthof – soll mit Quälfleisch aus dem Landkreis Verden beliefert werden. 27.000 Hähnchen werden dort in der Stunde maschinell getötet – 2,592 Millionen in der Woche. Alles, um billigstes Fastfood und billige Wurstvariationen an die Konsumenten zu bringen – ob sie es wollen, oder nicht. Gefördert wird die Tiertötungsanlage von der Landesregierung mit 6,5 Millionen Euro – Christian Wulff machte sich für die Subventionierung stark.

Schlachthof in Wietze

Tötungsmaschinerie Wietze

Massentierhaltung in NiedersachsenIn Niedersachsen, genauer in der bis dato recht unbekannten Gemeinde Wietze, soll eine von der EU mit 6,5 Millionen Euro subventionierte Schlachtanlage für Geflügel gebaut werden – die größte in Europa.

NABU will Beeinflussung hoher Spritpreise durch geringeren Verbrauch

Tempolimit

Angesichts der gestiegenen Kraftstoffpreise hat der Umweltverband NABU die Forderungen von Automobil- und Wirtschaftsverbänden nach einer Abschaffung der Ökosteuer als "populistisches Getöse" kritisiert. Die Energieausgaben, vor allem die für Kraftstoffe, könnten dauerhaft nur durch eine reduzierte Nachfrage gedämpft werden, meint NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der wachsende Energiehunger von Schwellenländern wie Indien und China werde vorerst nicht zu einer Entspannung der Rohstoffmärkte führen. Wer sich daher als Anwalt der Bürger aufspielen wolle, solle statt eines Benzingipfels für ein Tempolimit auf Autobahnen werben, "das den Krafftstoffverbrauch erheblich reduziert", so Miller.

NABU bezeichnet Fehmarnbelt-Brücke als Luftnummer

Brücke nach Dänemark

Bis zum Jahr 2018 soll eine Brücke über den Fehmarnbelt Deutschland und Dänemark verbinden. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und sein dänischer Amtskollege Flemming Hansen gaben am Freitag eine entsprechende Absichtserklärung ab. Der Naturschutzbund NABU bezeichnete das Ministertreffen als "Luftnummer". Die dänische und deutsche Regierung könnten sicherlich eine politische Willensbekundung für den 5,5 Milliarden teuren Bau einer festen Querung über den Fehmarnbelt äußern. Eine Entscheidung sei deswegen noch lange nicht gefallen. Die Naturschützer kündigten an, "jede Möglichkeit ausnutzen, um das aberwitzige Projekt mit juristischen Mitteln zu verhindern".

NABU kritisiert Genehmigung von Genweizen-Anbau in Sachsen-Anhalt

"Steuerzahler zahlt"

Der Naturschutzbund NABU hat die Genehmigung des Genweizen-Anbaus in Gatersleben durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit heftig kritisiert. Damit habe die "Seehofer-Behörde" den ersten Freisetzungsversuch mit genmanipuliertem Weizen in Deutschland seit zwei Jahren genehmigt. "Die Entscheidung für den Genweizen-Anbau ist eine klare Absage an Risikovorsorge und Verbraucherschutz. Hier werden Steuergelder für ein unsinniges Projekt zum Fenster herausgeworfen", kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke. "Statt einseitiger Hightech-Strategien brauchen wir dringender denn je eine moderne, vielfältige Züchtungsforschung, die Lösungen für unsere Zukunftsprobleme wie Klimawandel und Energieknappheit bietet." Obwohl rund 30.000 Einwendungen von Bürgern, Verbänden und Lebensmittelhändlern gegen den Anbau des Genweizens an das Bundesamt für Verbraucherschutz übergeben worden seien, habe die Behörde "dem riskanten Vorhaben" zugestimmt.

Naturschützer wollen Beibehaltung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden

"Staatliche Aufgaben"

Anlässlich der Woche des bürgerschaftlichen Engagements hat der Naturschutzbund NABU die Regierungen von Bund und Ländern aufgefordert, "die Leistung Tausender freiwilliger Helfer bei Verbänden und Organisationen im Umweltbereich stärker anzuerkennen und zu unterstützen". Auf die Naturschutzgruppen komme wegen des Rückzugs von Bund und Ländern und der zunehmenden Privatisierung von Naturschutzaufgaben immer mehr Arbeit zu. "Wir stehen bereit, um beispielsweise in der Betreuung von Schutzgebieten weitere Aufgaben zu übernehmen. Wir müssen aber dann auch die Möglichkeit haben, diese Arbeit auf eine solide Basis zu stellen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Als kontraproduktiv bezeichnete der NABU-Präsident die Diskussion um die Streichung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

NABU wirft Länderbehörden Vernachlässigung der Gentechnik-Kontrollen vor

Ahnungslose Behörden?

Der Naturschutzbund NABU hat die deutschen Bundesländer für eine "mangelnde Kontrolle bei der Aussaat von genmanipulierten Pflanzen" heftig kritisiert. Die Länder seien nach nationalem und europäischem Recht verpflichtet, eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Gen-Pflanzen-Anbau in Schutzgebieten durchzuführen, wenn dadurch eine Beeinträchtigung dieser Gebiete drohe. "Bis heute hat keines der Länder die entsprechende Regelung des Paragraphen 34 a des Bundesnaturschutzgesetzes in Landesgesetz umgesetzt", teilte der Naturschutzbund, gestützt auf eigene Untersuchungen, mit. "Darüber hinaus wissen die zuständigen Landesbehörden in der Regel nicht, ob ihre Schutzgebiete überhaupt vom Gen-Pflanzen-Anbau betroffen sind. Sie schauen schlicht nicht in das Standortregister."

Nabu startet Aufklärungs-Projekt für Wölfe

Wieder heimisch in Deutschland

Der Naturschutzbund NABU will frei lebenden Wölfen in Deutschland wieder einen dauerhaften Lebensraum schaffen. Zu diesem Zweck hat der Nabu am Dienstag in Berlin ein Aufklärungs-Projekt für mehr Akzeptanz und zum Schutz der Wildtiere gestartet. "Wir wollen der Mär vom 'bösen Wolf' aktiv entgegenwirken", sagte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der Vorstellung des Nabu-Wolfsaktionsplans in Berlin.

NABU-Präsident fordert umweltfreundliche Verkehrspolitik

Verursacherprinzip anwenden

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat eine zukunftsfähige Verkehrspolitik in Deutschland angemahnt. Die Minderung negativer Verkehrsfolgen führe nicht zwangsläufig zur Einschränkung von Mobilität und Lebensqualität, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke am Samstag auf einer Bundesvertreterversammlung seiner Organisation in Bremen. Er forderte die Senkung von Lärm- und Treibhausgasemissionen, den Abbau von Steuervergünstigungen im Flugverkehr und einen Verzicht auf den Ausbau von Binnenschifffahrtswegen.

Eine E-Card für den Naturschutz

NABU startet EU-weite Aktion

Der NABU hat zusammen mit BirdLife International eine EU-weite Aktion gestartet. Über das Internet können vorbereitete elektronische Postkarten an den EU-Landwirtschaftskommissar geschickt werden mit der Aufforderung, sich für eine naturverträgliche Landwirtschaft einzusetzen. Anlass ist die bevorstehende Neubesetzung der EU-Kommissarpositionen. Naturfreunde können sich auf diesem Weg direkt bei der zukünftigen Agrarkommissarin oder dem Agrarkommissar für gesund erzeugte Nahrungsmittel und den Erhalt der Artenvielfalt in der heimischen Natur stark machen.

Volkszählung bei Familie Adebar gestartet

Störche

Der Naturschutzbund (NABU) hat eine weltweite Zählung der Weißstorchbestände gestartet. Mit dem "Internationalen Weißstorchzensus" sollen in diesem und nächstem Jahr verlässliche Daten über die weltweite Population des Großvogels ermittelt werden, sagte Projektleiter Kai-Michael Thomsen vom Bergenhusener Michael-Otto-Institut im NABU. Für die Zukunft befürchten die Naturschützer durch die EU-Agrarpolitik massive Verschlechterungen für Störche in den osteuropäischen Beitrittsländern.

Dieselrußfilter flächendeckend einführen

NABU fordert

Der Naturschutzbund NABU hat Industrie und Politik aufgefordert, sich auf eine möglichst zeitnahe und flächendeckende Einführung von Rußpartikelfiltern bei Diesel-Pkw zu einigen. "Im Interesse des Gesundheitsschutzes müssen alle Instrumente zur Reduzierung der Abgas- und Partikelemissionen von Pkw zur Anwendung kommen", sagte der politische NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Mit modernen Partikelfiltern könne schon jetzt technisch eine drastische Reduzierung des Ausstoßes krebserregender Rußpartikel um mehr als 90 Prozent erreicht werden.

NABU begrüßt Innovationsoffensive der SPD

Umweltpolitik

Der Naturschutzbund NABU hat die von der SPD vorgeschlagene Innovationsinitiative prinzipiell begrüßt. Die globalen Umweltprobleme seien nach Auffassung von NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen nur dann lösbar, wenn mehr und gezielter in Forschung und Technik investiert werde. Allerdings dürfe Innovation weder Worthülse noch Selbstzweck sein, so Billen: "Gesellschaftliche Bewegung ist gut - aber es muss klar sein, in welche Richtung sich der Zug bewegt."

Umweltverbände fordern Umsetzung der EU-Agrarreform

Spielräume nutzen

Anlässlich der Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern haben die Umweltstiftung WWF Deutschland und der Naturschutzbund NABU an die zuständigen Minister appelliert, die Spielräume bei der Umsetzung der EU-Agrarreform zu nutzen. Die Länder müssten im Jahr 2005 alle Tier- und Ackerprämien von der Produktion entkoppeln und stattdessen regional einheitliche Flächenprämien einführen. Ziel dieser Entkopplung müsse sein, bis spätestens 2010 für Acker- und Grünlandflächen bundesweit die gleiche Prämienhöhe zu erreichen. Auf diesem Wege könne endlich die Benachteiligung des ökologisch wertvollen Grünlandes gegenüber Silomais und Ackerland aufgehoben werden. Nach Auffassung von WWF und NABU ist die Einführung einer solchen Flächenprämie jedoch auf Dauer nur mit der Einhaltung von Umweltstandards zu rechtfertigen.

NABU fordert Ende der Diskussionen um Förderung erneuerbarer Energien

Energie

Der Naturschutzbund NABU hat Bundeskanzler Gerhard Schröder aufgefordert, die Debatte über die zukünftige Förderung der erneuerbaren Energien mit einem Machtwort zu beenden. Wenn die Branche der erneuerbaren Energien noch weiter mit den urzeitlichen Vorstellungen von Bundeswirtschaftsminister Clement verunsichert werde, erleide sie irreparable Schäden. "Es ist äußerst bedenklich, wenn ein Wirtschafts- und Arbeitsminister eine der wenigen zukunftsfähigen Wachstumsbranchen in unserem Land mit Uraltargumenten am langen Arm verhungern lassen will", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Damit schädige Clement nicht nur einen ganzen Wirtschaftszweig sondern gefährde auch den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland.

Eckpunkte des neuen Energiegesetzes laut Nabu zukunftsweisend

Erneuerbare Energien

Der Naturschutzbund NABU hat die Eckpunkte des Referentenentwurfs zur Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) als zukunftsweisend begrüßt. "Der Entwurf bringt neuen Schwung für den Ausbau der erneuerbaren Energien", sagte NABU-Vizepräsident Christian Unselt. Dies gelte insbesondere für die Sparten Biomasse und Geothermie, wo die Vergütungen teilweise angehoben werden sollen.

NABU begrüßt Pläne zur Renaturierung der Havel

Hochwasserschutz

Der Naturschutzbund NABU hat die Pläne von Bundesumweltminister Jürgen Trittin zur Renaturierung der Unteren Havel durchweg begrüßt. "Schon während der Elbeflut vor einem Jahr wurde deutlich, dass an der Unteren Havel ein enormes ökologisches Potenzial vorhanden ist", sagte NABU-Vizepräsident Christian Unselt. Elementar für die Entwicklung natürlicher Strukturen in der Havel sei die Zurückstufung des Flusses in der Wasserstraßenklassifizierung, zu der sich der Bundesumweltminister klar bekannt habe und wie es die Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung vorsehe.

NABU-Wildhütergruppe meldet Erfolge beim Schutz von Schneeleoparden

Artenschutz

Die NABU-Wildhütereinheit Gruppa Bars hat in Kirgisistan einen deutlichen Rückgang beim illegalen Handel mit Schneeleoparden festgestellt. Die Wildhüter sind in dem zentralasiatischen Land seit mehr als vier Jahren zum Schutz von Schneeleoparden aktiv und konnten dabei 150 Wilderer festnehmen, 200 illegale Waffen einziehen, 450 Fallen sicher stellen und 17 Schneeleopardenfelle beschlagnahmen. Außerdem retteten sie fünf lebende Schneeleoparden sowie einen Wolf und konnten 30 seltene Greifvögel befreien und wieder auswildern. "Die Wildhütereinheit hat in Kirgisistan mit ihrer Arbeit gegen die Wilderei neue Standards gesetzt", betonte Birga Dexel, Leiterin des NABU-Schneeleopardenprojektes.